Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
+
Die Tage der Traglufthalle in Rottach-Egern sind gezählt. Demnächst soll sie abgebaut werden.

Notunterkunft könnte Zukunft als Tennishalle haben

So geht‘s weiter mit der Traglufthalle am Birkenmoos

  • schließen

Die letzten Bewohner haben die Traglufthalle in Rottach-Egern verlassen. Ende Februar werden Vertreter des Vermieters Paranet die Unterkunft in Augenschein nehmen - dann wird sie endgültig abgebaut.

Rottach-Egern – Am 8. Februar sind die letzten Bewohner aus der Traglufthalle am Birkenmoos in Rottach-Egern ausgezogen. Seither ist die einstige Notunterkunft, die bis zu 120 Flüchtlingen eine vorübergehende Heimat bot, verwaist. Sie wartet nun darauf, abgebaut zu werden: Wann das passieren wird, steht noch nicht genau fest.

Am 28. Februar endet bekanntlich der Mietvertrag zwischen der Berliner Firma Paranet und dem Landkreis Miesbach. Einen Tag davor, nämlich am Rosenmontag, finde vor Ort ein gemeinsamer „Abnahmetermin“ statt, erklärt Raphael Hock, Sprecher von Paranet. Will heißen: Vertreter des Traglufthallen-Anbieters überprüfen den Zustand der Rottacher Unterkunft auf etwaige Schäden.

„Kleinere Mängel werden dabei nicht beanstandet“, macht Hock deutlich. Solche seien eine logische Konsequenz aus der Nutzung für Asylsuchende. Lediglich Spuren von „grobem Vandalismus“ könnten auf den Landkreis als Mieter zurückfallen.

„Sobald die Halle abgenommen ist, haben wir sechs Wochen Zeit, die Anlage zurückzubauen“, erklärt der Paranet-Sprecher weiter. Zunächst werde das Inventar zerlegt, anschließend werde aus der leeren Hülle die Luft herausgelassen. Weil die Rottacher Behausung mit ihren 36 mal 36 Metern besonders klein war, werde der Abbau wohl sehr schnell vonstatten gehen. Hock schätzt, dass die Arbeiten am Birkenmoos zwischen sieben und zehn Tagen dauern werden.

Im Anschluss wird die Halle geputzt und gewartet, ehe sie im Potsdamer Zentrallager der Firma Paranet eingelagert wird. „Wir hoffen natürlich, dass sie bald wieder einer Nutzung zugeführt werden kann“, meint Hock. Anbieten würde sich für die Rottacher Halle wegen der quadratischen Form eine Nutzung als Sportstätte. „Vermutlich wird sie eine Tennishalle oder eine Halle für den Schulsport werden“, glaubt Hock.

Ob mit dem Abbau der Notunterkünfte in Rottach-Egern und Holzkirchen – hier endet der Mietvertrag zum 30. April – die Zeiten der Traglufthallen im Landkreis endgültig vorbei sind, bleibt allerdings abzuwarten.

Laut Birger Nemitz, dem Pressesprecher des Landratsamtes, ist es Wunsch des Landkreises, auch künftig bei der Aufnahme von Asylbewerbern auf Traglufthallen zu setzen. „Der Notfallplan sieht keine Belegung von Turnhallen mehr vor“, macht Nemitz deutlich. Daher würden die im Zuge des Traglufthallen-Baus in Rottach-Egern entstandenen Versorgungsleitungen zunächst auch nicht zurückgebaut.

Doch wie schnell könnte im Fall der Fälle eine Halle am Birkenmoos wieder zur Verfügung stehen? „Wir haben unseren Lagerbestand soweit ausgebaut, dass wir den Bedarf mittlerweile gut abdecken können“, meint dazu Paranet-Mitarbeiter Hock. Die Firma sei mit der Flüchtlings-Situation weiter gewachsen. Ist eine Infrastruktur vorhanden, sei eine Halle schnell wieder aufgebaut, erklärt Hock.

gab

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Michael Pause: „Nicht jedes Youtube-Video ist ein Film“
Zum 15. Mal findet im Oktober das Bergfilm-Festival am Tegernsee statt. Michael Pause (64), bekannt von der BR-Sendung „Bergauf-Bergab“, war von Anfang an mit dabei. Im …
Michael Pause: „Nicht jedes Youtube-Video ist ein Film“
Nach Verpuffung am Wiesseer Jodbad: So geht es den Opfern
Schwere Verletzungen hatten zwei Arbeiter am 21. Juni bei einer Gas-Verpuffung in Bad Wiessee erlitten. Wiessees Bürgermeister Höß weiß, wie es ihnen inzwischen geht.
Nach Verpuffung am Wiesseer Jodbad: So geht es den Opfern
Fritz Wepper nach Reha in Wiessee wieder fit
Er ist munter wie eh und je: Drei Wochen lang hat sich Fritz Wepper nach seinem Zusammenbruch in der Privatklinik Jägerwinkel in Bad Wiessee erholt. Nun ist der …
Fritz Wepper nach Reha in Wiessee wieder fit
Schlimmer Bergunfall: Münchner (36) stürzt in den Tod
Der Münchner ist am Donnerstagmorgen zu den Ruchenköpfen bei Bayrischzell unterwegs. Seine Frau, die zuhause auf ihr gemeinsames Baby aufpasst, schlägt am Abend Alarm - …
Schlimmer Bergunfall: Münchner (36) stürzt in den Tod

Kommentare