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Beim Fest der Naturvielfalt erklärte Theresia Dennhöfer (r.), wie man Badesalz selbst herstellt. 

Positives Fazit nach zweiwöchiger Veranstaltungsreihe rund um die Sutten

Die Sutten: Tummelplatz für Natur und Besucher

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Rottach-Egern - Zwei Wochen lang drehte sich alles um die Natur auf der Sutten. Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. 

Wo wachsen welche Orchideen? Welcher Vogel singt denn da? Was kann man aus Wildkräutern machen? Beim Fest der Naturvielfalt, das am Wochenende den krönenden Abschlussder zweiwöchigen Veranstaltungsreihe „Sutten – Tummelplatz Natur“ bildete, gab’s viele interessante Antworten. 300 Besucher ließen sich vom durchwachsenen Wetter nicht die Laune verderben und nahmen an den 35 Aktionen, Führungen, Workshops und Vorträgen teil, die von 32 Ehrenamtlichen gestaltet wurden. 

Über 400 Teilnehmer bei den Veranstaltungen

Überhaupt ziehen die Veranstalter, Gebietsbetreuer Marco Müller, die Volkshochschule und verschiedene Vereine und Verbände ein „sehr positives Fazit“. Insgesamt, so die Bilanz des Landratsamts Miesbach, kamen über 400 Teilnehmer – Kinder, Familien, Erwachsene, Senioren – zu den verschiedenen Veranstaltungen. Marco Müller bedankt sich bei den vielen Partnern, die mit „tollen Ideen, ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und Spontanität ein Programm haben entstehen lassen, das seinesgleichen sucht“. 

Der Gebietsbetreuer war es, der zum Abschlussfest Landrat Wolfgang Rzehak, Rottachs Bürgermeister Christian Köck und weitere Gäste zu einer kurzen Exkursion ins Suttengebiet geführt und die Besonderheiten und Schutzwürdigkeit des Gebiets herausgestellt hat. Derweilen verteilten sich die Besucher auf insgesamt sieben Stationen am Berghotel Sutten, der Wildbachhütte, der Moni-Alm, der Hafner-Alm, der Lukas-Alm, dem Naturfreundehaus sowie der Bergwachthütte.

Begeistert waren die Besucher nicht nur von den Orchideen, der Fledermausführung und dem abendlichen Vogelkonzert, das Experte Manfred Siering erklärte. An der Station des Landesbundes für Vogelschutz hatten sie das Glück, dass kurz vor Ende sogar noch drei Steinadler-Männchen eine Flugshow aufführten. Auch wenn alle Beteiligten demnächst erst noch gemeinsam Fazit ziehen werden, so ist dem Landrat schon jetzt klar: Die Veranstaltung soll künftig jährlich an wechselnden Orten stattfinden. Wie, wann und wo - das werde sich noch zeigen.

gr

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