Umfrage: Wie ist Ihr erster Eindruck von der Rottacher Flüchtlingsunterkunft?
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Johanna Bauer (79), Rentnerin aus Rottach „Ich hoffe, dass sich die Menschen hier wohlfühlen. Aber ich denke, das kann wirklich nur eine Übergangslösung sein. Wenn ich mir vorstelle, ich selbst müssste hier wohnen. Das ginge nicht lange gut. Hier bekäme ich sofort Platzangst, trotz der hohen Decke. Ich muss raus in meinen großen Garten gehen können, wann ich will. Allein diese Schleusentür erinnert irgendwie an ein Gefängnis."
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Wolfgang Miller (45), Zimmerer aus Rottach: „Ich bin schon eine große Runde gegangen und finde es gut. Ich frage mich nur, ob man für so viel Geld nicht hätte etwas einfaches bauen können. Eine simple Holzkonstruktion zum Beispiel. Einen besseren Ort hätten sie sich dagegen nicht aussuchen können. Ich bin hundert Meter von hier entfernt aufgewachsen. Das Leitungswasser ist wunderbar. Das schmeckt besser als jedes Mineralwasser.“
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Melanie Steib (31) Arzthelferin aus Rottach: „Ich finde es freundlich und hell hier. Ich hätte mir nie vorgestellt, dass eine Halle so lichtdurchflutet sein kann. Privatsphäre hat man halt fast überhaupt keine. Aber vielleicht sind die zukünftigen Bewohner auch einfach schon froh, dass sie ein Dach über dem Kopf haben. Die Schleusentür ist gewöhnungsbedürftig. Man kommt sich vor, als gehe man in eine Quarantäne-Station."
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Hans Hermann (52) Kämmerer in Fischbachau: „Der große Raum fühlt sich angenehm an. Ich hätte nicht gedacht, dass das in einer so großen Unterkunft möglich ist. In Fischbachau setzen wir auf dezentrale Unterbringung. Ich glaube, bei so vielen Menschen in einem Raum entstehen schnell Probleme. Stellen sie sich vor, 120 Deutsche müssten monatelang hier zusammen leben. Das kann doch auf dauer nicht gut gehen."

Tag der offenen Tür in Rottacher Traglufthalle

Das sagen die Besucher über die Flüchtlingunterkunft

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Rottach-Egern - Hunderte Neugierige stürmten am Samstag beim Tag der offenen Tür die Rottacher Traglufthalle, in der bald 120 Asylbewerber einziehen. Wir haben sie gefragt, was ihr erster Eindruck ist.

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