Rottach-Egern, Rottach, Damm, Starkregen, Hochwasser, Feuerwehr
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.
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Durch den Starkregen war die Rottach in der Nacht auf Montag stark angeschwollen. 150 Einsatzkräfte konnten den Dammbruch gerade noch verhindern.

Hunderte Menschen hätten evakuiert werden müssen

Unwetter mit Starkregen: Dammbruch in Rottach-Egern gerade noch abgewendet

Unwetter-Alarm in Rottach-Egern: In der Nacht auf Montag drohte durch den Starkregen der Damm der Rottach zu brechen. Gerade noch wurde die Katastrophe abgewendet.

Rottach-Egern - Fast wäre es in Rottach-Egern zu einer Starkregen-Katastrophe gekommen. In der Nacht auf Montag drohte der Damm der Rottach zu brechen. Hunderte Menschen hätten evakuiert werden müssen, die Bundesstraße 307 wäre nicht mehr befahrbar gewesen. Doch ein schnell einberufener Krisenstab und rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW konnten das Unglück abwenden - gerade noch rechtzeitig.

Hier der Bericht des Landratsamtes im O-Ton:

„In der Nacht von Sonntag auf Montag drohte der Rottach-Damm zwischen Rottach-Egern und Tegernsee zu brechen. Dort baut das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim gerade den Hochwasserschutz aus. 150 Einsatzkräfte konnten den Damm in den frühen Morgenstunden sichern. 

Durch den starken Regen seit Sonntagnachmittag führte die Rottach kurzfristig mehr Wasser – zu viel für eine Baustelle zur Hochwasserverbauung am Damm. Auf Höhe des Salitererwegs kam es im Grenzgebiet zwischen Rottach-Egern und Tegernsee zu Unterschwemmungen und Ausspülungen. Die Feuerwehr Rottach-Egern wurde um 23.30 Uhr zur Ausleuchtung alarmiert. 

Vor Ort stellten die Feuerwehrler unter Leitung von Kommandant Tobias Maurer fest: Der Damm drohte im Baustellenbereich zu brechen. Sofort trat ein Krisenstab im Feuerwehrhaus Tegernsee zusammen. Wegen des überörtlichen Koordinierungsbedarfs wurde vorsorglich Artikel 15 Bayerisches Katastrophenschutzgesetz festgestellt, der Zuständigkeiten für Gefährdungslagen unterhalb der Katastrophenschwelle regelt. 

Kreisbrandrat Anton Riblinger übernahm die Örtliche Einsatzleitung. Die beiden Bürgermeister Christian Köck (Rottach-Egern) und Hans Hagn (Tegernsee) sicherten dem Krisenstab des Landratsamtes vor Ort ihre Unterstützung zu. Die Unterstützungsgruppen des Örtlichen Einsatzleiters und der Sanitätseinsatzleitung wurden alarmiert. Würde der Damm brechen, wäre der Schaden in dem dicht bebauten Gebiet mitten im Ort immens, Hunderte Menschen müssten evakuiert werden und die Infrastruktur inklusive der stark befahrenen Bundesstraße 307 würde zum Erliegen kommen.

Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rottach-Egern, Tegernsee und Bad Wiessee, des THW Kreisverbandes Miesbach, des Bauhofs Rottach-Egern sowie zwei örtliche Baufirmen konnten jedoch schlimmeres verhindern. Sie sicherten den Damm mit Steinen und Geröll, sodass aktuell keine Dammbruchgefahr mehr besteht. 

Ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim machte sich in den frühen Morgenstunden ein Bild von der Baustelle. Der Sachverständige berichtete dem Krisenstab, dass derzeit am Damm gearbeitet werde, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Weil das Gebiet so dicht bebaut sei, sei die Arbeit dort aber besonders schwierig. 

Die Rottach ist etwa zehn Kilometer lang, entspringt in den Bergen Rottach-Egerns und mündet in den Tegernsee. Seit 2012 saniert das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim den Damm in mehreren Abschnitten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für Rottach-Egern und Tegernsee.“

mm

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