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Bei der Baulücke an der Karl-Theodor-Straße will der Gemeinderat nicht an die Obergrenze gehen. 

Verdichtung in Rottach-Egern

Ein Bauantrag jagt den nächsten: Jetzt gab‘s eine Absage

Zig Mehrfamilienhäuser mit Tiefgaragen sollen in Rottach-Egern entstehen. Einigen hat der Gemeinderat zugestimmt. Das Vorhaben an der Karl-Theodor-Straße erhielt jedoch eine Absage.

Rottach-Egern – Eine ganze Reihe von Voranfragen zum Bau von Mehrfamilienhäusern mit Tiefgaragen standen bei der jüngsten Sitzung des Ortsplanungsausschusses zur Debatte. Doch bei einem Antrag der CW Bauprojekte GmbH aus Gmund für ein Vorhaben an der Karl-Theodor-Straße spielt die Gemeinde nicht mit.

Für eine Baulücke gegenüber des Glasl-Areals, auf dem gerade kräftig gebaut wird, hatte Bauträger Christian Werth den Plan für ein zwölf mal 22 Meter großes Gebäude eingereicht. Für die Gemeinde stellte sich die Frage: Ist das mit der Größe der umliegenden Bebauung vereinbar? Würde die Karl-Theodor-Straße eine Trennlinie bei der Bewertung darstellen? Bürgermeister Christian Köck (CSU) klang resigniert: Das sei der letzte freie Fleck, eine klassische Baulücke. „Da werden wir eine Bebauung wohl hinnehmen müssen.“

Ein solches Mehrfamilienhaus mache die Verdichtung des Wohngebiets perfekt, fügte er ironisch dazu. Solle man auch teilweise noch größere Häuser in der weiteren Umgebung als Maßstab heranziehen und den Bau damit ermöglichen? Andreas Erlacher (FWG) teilte da die Skepsis von Vize-Bürgermeister Josef Lang (CSU). „Man muss die Spirale nicht noch weiter nach oben drehen“, fand selbst Erlacher, der als Architekt tätig und als solcher in viele Bauvorhaben im Ort involviert ist. Es sei offensichtlich, dass Bauträger bei ihren Voranfragen stets das Maximum des Machbaren herausholen wollen, sagte Köck. Doch in diesem Fall fand sich keine Mehrheit dafür: Die Voranfrage wurde einstimmig abgelehnt.

gr

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