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Verkehrsverein präsentiert Modell für Rottachs Ortsmitte - Gestaltungsideen für Bereich um geplanten Rathaus-Neubau

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Rathaus Rottach-Egern
Das Rathaus in Rottach-Egern soll einem Neubau weichen. © Thomas Plettenberg

Der Abriss des Rottacher Rathauses ist beschlossen. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein sieht das als Chance, über die Gestaltung der Ortsmitte nachzudenken - und hat sich etwas überlegt.

Rottach-Egern – Wenn der Rottacher Verkehrs- und Verschönerungsverein am Mittwoch, 18. Mai, das erste Mal seit zwei Jahren wieder seine Hauptversammlung abhält, bekommen die Mitglieder Spannendes zu sehen: Der Vorstand wird ein Modell präsentieren, das zeigt, wie nach seinen Vorstellungen Rottachs Ortsmitte aussehen könnte. Findet das Konzept Gefallen, wird es an den Gemeinderat weitergeleitet.Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Absicht der Gemeinde Rottach-Egern, das alte Rathaus im Zentrum abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. „Diese Chance sollten wir nutzen und über Gestaltungsmöglichkeiten in der Ortsmitte nachdenken“, findet Josef Bogner, Vorsitzender des Verkehrsvereins. Im kleinen Kreis hat der Vorstand Ideen entwickelt, wie die Aufenthaltsqualität im Bereich ums Rathaus verbessert werden kann.

Wie der Neubau aussehen soll, ist derzeit offen. Wie berichtet, nimmt sich die Gemeinde für die Planung viel Zeit. Dass am Abriss des alten Rathauses kein Weg vorbei führt, steht auch für Bogner außer Zweifel. „Das Gebäude ist einfach fertig“, weiß er. Es sei eine gute Entscheidung, kein Geld mehr in eine Sanierung zu stecken, sondern auf einen modernen Neubau zu setzen. „Aber noch ist nichts in Stein gemeißelt“, erklärt Bogner, der die Aktion des Verkehrsvereins mit Bürgermeister Christian Köck (CSU) im Vorfeld besprochen hat.

Modell wird bei Hauptversammlung präsentiert

Wie sein Ortsmitte-Modell aussieht, darüber schweigt sich Bogner noch aus: Das sollen die Besucher der Hauptversammlung live bei der Präsentation erfahren. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Seeforum. Bogner hofft auf gute Resonanz und eine lebhafte Diskussion.

Auf der Tagesordnung steht auch die Neuwahl des Vorstands. Gastwirt Bogner, seit 2018 als Vorsitzender im Amt, hätte die Führung gerne einem Nachfolger übergeben. Bei Vorgesprächen wurde er jedoch gebeten, seinen Ausstieg zu verschieben. „Ein Jahr würde ich noch machen“, sagt Bogner. Somit wird er wieder für den Vorsitz kandidieren.

Den Verein selbst gibt es schon seit 137 Jahren. Sein Name ist Programm: Oberstes Ziel ist die Verschönerung des Ortes. Dies solle nicht nur den Gästen Freude bereiten, sondern auch den Menschen, die seit Generationen und ständig am Ort leben, macht Bogner deutlich. In den vergangenen beiden Jahren war wegen Corona die Vereinsarbeit nur eingeschränkt möglich. Zum Erliegen kam sieaber nicht, wie Bogner erklärt: „Im kleinen Kreis haben wir uns viele Gedanken gemacht.  

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