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Ein Zelt dient dem Bauhof als Übergangsquartier

Gemeinde investiert 3,7 Millionen Euro

Mit Volldampf zum neuen Rottacher Bauhof

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Zum Jahresende soll der Neubau stehen – ein ehrgeiziger Zeitplan. 3,7 Millionen Euro investiert die Gemeinde Rottach-Egern in ihren neuen Bauhof.

Ein großer Teil des alten Bauhofs ist schon abgebrochen, Gerätschaften und Büro auf Behelfsdomizile verteilt. Zum Jahresende soll der Neubau stehen – ein ehrgeiziger Zeitplan. 3,7 Millionen Euro investiert die Gemeinde Rottach-Egern in ihren neuen Bauhof. „Ich denke, wir kommen gut voran“, erklärte Architekt Herbert Wagenpfeil im Rottacher Gemeinderat. Die Baugenehmigung für den neuen Bauhof der Gemeinde ist erteilt, demnächst sollen die Arbeiten für die neuen Gebäude beginnen. 

Schon voll im Gange ist der Abriss. Mehr als die Hälfte der vorhandenen Gebäude müssen weg, um für Neues Platz zu machen. „Insgesamt schaffen wir 50 Prozent mehr Bruttorauminhalt“, erklärte Wagenpfeil. Auf dem Areal entstehen eine Werkstatt, eine Schreinerei, ein Splitt- und Salzlager sowie Sozialräume für die 26 Mitarbeiter des Bauhofs. Das alte Domizil ist schon lange zu eng geworden. Aus Kostengründen hatte der Gemeinderat sich entschieden, dennoch am alten Standort Kalkofen festzuhalten. Der Kauf eines neuen Grundstücks wäre zu teuer gekommen. Das bedeutet aber auch: In der Bauphase ist der Bauhof obdachlos. „Da muss man halt improvisieren“, erklärt Bürgermeister Christian Köck (CSU). Das Brotzeitstüberl für die Bauhof-Mitarbeiter sowie das Büro wurden ins Feuerwehrhaus verlegt, die Werkstatt ist in der Walzenhalle, dem alten Feuerwehrhaus, untergebracht, für die Unterbringung diverser Gerätschaften wurde in dem Bereich zudem ein Zelt aufgestellt. Ein Provisorium, das nur die Zeit bis zum nächsten Winter überbrücken soll. Dem Zeitplan zufolge ist der neue Bauhof bereits Ende des Jahres wieder voll in Betrieb. Um das zu schaffen, erklärte Architekt Wagenpfeil, setze man auf Fertigbauten, wo es möglich ist. Die Ausschreibung sei erfolgt, viele Aufträge bereits vergeben. Bürgermeister Köck hofft, dass die kalkulierten 3,7 Millionen Euro für die Realisierung des Projekts ausreichen. Für die Mitarbeiter des Bauhofs sei die Situation angesichts der improvisierten Unterbringung nicht angenehm, meint Köck. Dank der Unterstützung durch die Feuerwehr komme man aber trotzdem gut zurecht: „Bis jetzt haben alle anfallenden Arbeiten auch erledigt werden können.“

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