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Trachtenfest der Wallberger in Enterrottach.
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Trachtenfest der Wallberger in Enterrottach.

Bilanz nach dem letzten Waldfest der Wallberger in Enterrottach

Waldfeste 2019: So lief die Saison

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Mit dem Trachtenfest der Wallberger ist die Waldfestsaison 2019 zu Ende gegangen. So ist es heuer gelaufen.

Rottach-Egern - Ob jung oder alt: Am Sonntag ließen es sich die Waldfestfans noch einmal so richtig gut gehen. Die Wallberger richteten ihr Trachtenfest vor der Vereinshütte im Lori Feichta aus – mit allem, was ein traditionsreiches Fest ausmacht. Vor allem der Einzug der Trachtler und deren Vorführungen vom Kronentanz mit 16 Paaren bis zum Holzhackertanz und natürlich das prächtige Wetter sowie der Frühschoppen mit gutem Essen und Trinken gefiel den Besuchern aus Nah und Fern. „Es war ein richtig schönes Sonntags-Fest“, freut sich Wallberger-Chef Anton Maier. Und als kurz nach Mitternacht ein Gewitter den Rottacher Platz streifte, hatten sich die letzten Besucher eh schon an die Bar zurückgezogen. 

Die Waldfest-Saison 2019 ist damit beendet. „Sie war wettertechnisch durchwachsen“, zieht Peter Rie, Veranstaltungsmanager bei der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) Bilanz. Während etwa der Skiclub Kreuth und die Leonhardstoana ihre Feste verschieben mussten, zogen andere, wie etwa der Ski-Club Rottach-Egern ihre Feste unter widrigen Wetterumständen durch.

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Alle Infos zu den Waldfesten mit Insider-Tipps

Wald- und Seefeste am Tegernsee: Hoffen auf gutes Wetter fürs Seefest in Bad Wiessee

„Mit den Seefesten hatten wir da heuer echt Glück“, sagt Rie. Sowohl den Rottachern als auch den Tegernseern gelangen die Feste im ersten Anlauf. Für das Wiesseer Seefest diesen Freitag, 16. August, hofft Rie auch für alle Besucher und Beteiligte das Beste. „Es schaut eigentlich gut aus, aber für eine definitive Aussage sei es noch zu früh. Fest steht, die Wald- und vor allem Seefeste sind ein Magnet für Übernachtungsgäste, die einen Kurz-Urlaub am Tegernsee verbringen. Sie können theoretisch schon für 2020 buchen, „denn“, so Rie, „die Termine stehen schon und sind mit den Gemeinden abgestimmt.“ 

Waldfeste am Tegernsee: Polizei spricht von friedlicher Festsaison

Aus polizeilicher Sicht habe das Tegernseer Tal eine durchaus friedliche Festsaison erlebt. „98 Prozent der Besucher sind gekommen, um Spaß zu haben und eine schöne Zeit zu erleben“, lautet das Resümee von Bad Wiessees Polizeihauptkommissar Roman Hörfurter. Dass die Polizei sichtbare Präsenz zeige auf den Festen und das Gespräch mit den Besuchern suche, sei Bestandteil des Sicherheitskonzepts. 

Zum Thema Alkohol: Genaue Zahlen könnten erst im Rahmen der jährlichen Sicherheitsbilanz genannt werden, aber so viel könne er schon sagen: „Die meisten Besucher haben ein durchaus vernünftiges Verhältnis zu ihrem Führerschein.“ Das heißt: Sie ließen sich von Freunden oder Familienmitgliedern fahren oder nahmen ein Taxi, um die ein oder andere Maß zu genießen. Jedenfalls habe es keine schwerwiegenden Fälle gegeben, so Hörfurter. Gegen das „Vorglühen“ mancher Besucher, („ein bundesweites Phänomen“) könne man nicht angehen. Dennoch gebe es beim Thema Sicherheit „die ein oder andere Stellschraube“, an der gedreht werden müsse. „Die totale Sicherheit“, sagt der Polizeihauptkommissar, „gibt es leider nie.“ Das Motto „leben und leben lassen“, das gerade die Tegernseer Feste so präge, gelte es zu erhalten. „Hysterisches Denken mancher Leute, dass was passieren könnte, würde das öffentliche Leben doch nur lähmen.“ 

Waldfeste am Tegernsee: Untersuchungen im Fall Sina dauern an

Und dennoch gab es diesen einen schrecklichen Fall, der einen großen dunklen Schatten auf die diesjährigen Waldfeste wirft: Kurz vor ihrem 18. Geburtstag ertrankSina M. aus Kreuth auf dem Heimweg vom Rottacher Skiclub-Waldfest in einem Bach. Alle fragen sich immer noch: Wie konnte das passieren? „Wir sind immer noch der Überzeugung, sie ist gestürzt und ertrunken“, sagt Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern. Die Ergebnisse der Untersuchungen aus chemischer, toxikologischer und alkoholtechnischer Sicht stehen laut Sonntag noch aus. „Das kann Wochen, ja oft Monate dauern“, so der Sprecher. Am Dienstag wird Sina in Kreuth beigesetzt.

gr

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