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Der Ausbau steht bevor: Mitte Oktober soll die Deichkrone an der Rottach erhöht werden. Das Ziel: Besserer Schutz vor Hochwasser. 

Planung abgeschlossen, Bagger rücken an

Rottach-Ausbau in den Startlöchern

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Die Planung ist abgeschlossen, die vorbereitenden Arbeiten erledigt. Nach viel Theorie folgt nun die Praxis: Mitte Oktober sollen die Arbeiten zum Ausbau der Rottach beginnen.

Rottach-Egern – Die Planung ist abgeschlossen, die vorbereitenden Arbeiten erledigt, die Vergabe der Arbeiten am Laufen. Nach viel Theorie folgt nun die Praxis: Mitte Oktober sollen die Arbeiten zum Ausbau der Rottach beginnen. „So wie geplant“, sagt Andreas Holderer vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim. Er erklärt auf Nachfrage im Detail, was Rottachs Bürgermeister Christian Köck (CSU) kürzlich im Gemeinderat schon angekündigt hatte.

Wie berichtet, wird entlang der 1,3 Kilometer langen Strecke zwischen der Tuftenbrücke beim Sportplatz Birkenmoos und der Brücke an der Bundesstraße die Deichkrone der Rottach um durchschnittlich 50 Zentimeter über dem jetzigen Niveau erhöht. Damit haben Anwohner künftig besseren Schutz bei Hochwasser. Zudem soll die Felitzerbrücke erneuert werden. Sie steht dann nur noch Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung. Die Stadt Tegernsee und die Gemeinde Rottach-Egern teilen sich die Kosten dafür.

Drei Varianten für die Deicherhöhung standen zur Auswahl. „Fast 90 Prozent der angrenzenden Grundstücksbesitzer haben sich für eine Variante mit vorgesetzten Mauersteinen entschieden“, erklärt Holderer. Eine großflächige Aufschüttung wird nur in einem Fall vorgenommen, der Einbau einer Winkelstützmauer aus Fertigteilen ist nur im Bereich der neuen Brücke möglich.

Lesen Sie hier, warum der Kahlschlag die Anwohner schockierte.

Als Baulagerfläche hat die Gemeinde eine Fläche Richtung Sportplatz zur Verfügung gestellt. Laut Holderer werde sich die Baufirma nicht Stück für Stück Richtung Bundesstraße vorarbeiten. „Vielmehr soll in mehreren Abschnitten gleichzeitig gearbeitet werden“, so Holderer. Dadurch könne die Bauzeit verkürzt werden. Denn: Bis April 2019 soll der Ausbau abgeschlossen sein. Dieser Zeitplan hänge natürlich vom Wetter während der nächsten Monate ab.

Mit 4,3 Millionen Euro ist der Ausbau bisher kalkuliert. Ob’s dabei bleibt? „Die Baufirmen haben volle Auftragsbücher, da könnte es noch zu einer Erhöhung kommen“, befürchtet Holderer. Er ist aber überzeugt, dass die Angebote im Rahmen liegen. 30 Prozent der Kosten müssen die Stadt Tegernsee und die Gemeinde Rottach-Egern schultern – je nach Anzahl der betroffenen Grundstücke zu beiden Seiten. 88 sind es auf Rottacher Flur, 23 auf Tegernseer Seite.

Köck zeigte sich erfreut, dass es nun losgeht: „Wir warten nun schon länger und sind froh, wenn es jetzt weitergeht mit dem Ausbau.“ Gassigeher auf dem beliebten Dammweg müssen sich allerdings darauf einstellen, dass ihre Spazierstrecke während der Bauarbeiten immer wieder gesperrt wird.  

gr

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