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Die Splitthalle im neuen Rottacher Bauhof ist bereits fertig. Somit lässt sich der Winterdienst schon problemlos abwickeln.

Im neuen Rottacher Bauhof

Für den Winterdienst gerüstet: Neue Splitthalle ist fertig

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Rottach-Egern - Auch wenn der neue Rottacher Bauhof in Kalkofen noch nicht ganz fertig ist: Der Wintereinbruch traf die Rottacher trotzdem nicht unvorbereitet.

 „Wir sind gerüstet“, erklärt Bürgermeister Christian Köck (CSU). Der Winterdienst sei ohne Einschränkungen gesichert. Wie berichtet, wurde Mitte September Richtfest für den Neubau am alten Standort gefeiert. 

Übergangsweise ist der Bauhof mit seinen 26 Mitarbeitern jetzt auf mehrere Behelfsdomizile verteilt. So hat die Gemeinde für die Gerätschaften ein Zelt neben dem Feuerwehrhaus aufgestellt. Auch das Feuerwehrhaus selbst wird teilweise genutzt. Die Bauhofmitarbeiter haben dort ihr Brotzeitstüberl. Die Werkstatt hat in der alten Walzenhalle, dem ehemaligen Feuerwehrhaus, ein Obdach gefunden. Voraussichtlich Anfang Januar werden alle Übergangslösungen Geschichte sein. Dann soll der gesamte neue Bauhof bezugsfertig sein. „Wir liegen gut im Zeitplan“, berichtet Bürgermeister Köck. 

Die Kosten, auf 3,7 Millionen Euro veranschlagt, werden sich wohl etwas nach oben bewegen. „Es kommen halt immer ein paar Dinge zusätzlich“, seufzt Köck. So stießen die Bagger bei den Erdarbeiten auf belastetes Erdreich, das als Sondermüll teuer entsorgt werden. „Hier wurde früher Kalk gebrannt, deshalb auch der Name Kalkofen“, erklärt Köck. Reststoffe hätten sich noch im Boden befunden. Insgesamt, so Köck, werde man aber unter einer Summe von vier Millionen Euro für den neuen Bauhof bleiben: „Und das war unser Ziel.“ 

Während Splitt- und Fahrzeughalle jetzt schon nutzbar sind, wird an den neuen Sozialräumen noch kräftig gearbeitet. Auch Pflasterarbeiten sind noch im Gange und müssen vor Einbruch des Winters schnell fertiggestellt werden. Mit dem Bezug des Neubaus in Kalkofen wird für das Bauhofteam eine schwierige Zeit zu Ende gehen. „Da war schon viel Flexibilität nötig“, meint Köck. Letztlich habe trotz der schwierigen Rahmenbedingungen alles bestens geklappt: „Der Bürger hat davon gar nichts mitbekommen.“

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