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In der Loipe zwischen Bayerwald und Glashütte war eine Langläuferin schwer gestürzt.

Hubschrauber muss zunächst abdrehen

Zwei Wintersportler schwer verletzt: Dramatischer Einsatz für Rottacher Bergwacht  

Zwei Rettungseinsätze mit Schwerverletzten in schwierigem Gelände haben am Mittwoch die Bergwacht Rottach im Gemeindegebiet Kreuth gefordert.

Kreuth – Das berichtet die Bergwacht Rottach über die beiden Einsätze: „Am Mittwoch kurz nach Mittag ist eine etwa 65-jährige Langläuferin in der Loipe zwischen Bayerwald und Glashütte im Gemeindegebiet Kreuth gestürzt. Die alarmierte Bergwacht Rottach war mit vier Mann am Einsatzort und versorgte die Patientin. Der Rettungshubschrauber Christoph Murnau setzte seinen Notarzt mit der Seilwinde ab. Nach der Versorgung nahm der Hubschrauber die Patientin, die einen Oberschenkelbruch erlitten hatte, auf und flog mit ihr ins Unfallklinikum nach Murnau.

Wenig später folgt der nächste Alarm

Gegen 14.30 Uhr kam der nächste Alarm. Eine etwa 55-jährige Skitourengeherin war im Bereich der Rauheckalmen am Hirschberg hatte in einem Steilhang einen Unterschenkelbruch erlitten. Der Einsatzleiter der Bergwacht Rottach forderte erneut unverzüglich einen Notarzt-Hubschrauber mit Seilwinde an. 

Wieder kam Christoph Murnau, der einen Luftretter der Bergwacht Rottach am Parkplatz des Hirschbergliftes aufnahm. Wetterbedingt konnte der Hubschrauber den Luftretter nicht direkt bis zur Unfallstelle fliegen. Er setzte ihn unterhalb der Rauheckalmen ab, von wo aus er mit Tourenski zur Unfallstelle aufstieg. Der Hubschrauber musste aufgrund der schlechter werdenden Sicht abbrechen. 

Rottacher Bergwacht im Dauerstress: Bereits 50 Einsätze

Fünf weitere Bergretter und ein Bergwacht-Notarzt fuhren mit Skilift und Pistenraupe und dann mit dem Bergwacht-Schneefahrzeug so weit wie möglich über den tief verschneiten Weg Richtung Rauheckalm und stiegen dann ebenfalls zur Unfallstelle auf. Nach Versorgung durch die Bergrettungskräfte und den Notarzt wurde die Patientin mit dem Akja zur Talstation gefahren, dem Rettungsdienst übergeben und unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus gebracht.“

Zuletzt war die Bergwacht auch am Herzogstand zu einem dramatischen Einsatz gezwungen.

Die Rottacher Bergwacht wurde heuer schon zu mehr als 50 Einsätzen gerufen.

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