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Die Sanierung des Maximilian-Anwesens kommt voran, demnächst wird der Bau eingerüstet. Gegenüber werden Pläne für den Abriss des Wohn- und Geschäftshauses geschmiedet. 

Fortschritte im Maximilian, Abrisspläne gegenüber

Alles im Umbruch in Gmund

Die Sanierung des alten Gasthofs Maximilian macht Fortschritte. Ende des Jahres soll alles geschafft sein. Dann kommt der nächste Abriss dran.

Gmund – „Es geht zach“, formulierte Rathauschef Georg von Preysing, als er bei der Bürgerversammlung über den aktuellen Stand in Sachen Maximilian berichtete. Das scheint nur so: Während an der äußeren Hülle des über 675 Jahre alten Baus tatsächlich nur kleine Fortschritte zu erkennen sind, kommen die Bauarbeiter im Inneren kräftig voran. „Einen Großteil der schwierigen Arbeiten haben wir jetzt geschafft“, sagt Bauleiter Karl Hitzelberger auf Nachfrage. So sei inzwischen der Betonboden drin, und auch die Hälfte der Betondecke zum Obergeschoss sitze an Ort und Stelle. In einem nächsten Schritt werde die Decke geschlossen, dann könne auch an der Elektrik und im Sanitärbereich gearbeitet werden. Zudem, so Hitzelberger, mache man sich an einen Wintergarten auf der Rewe-Seite, der als Schallschutzmaßnahme gefordert sei.

Ärzte lassen sich im Maximilian nieder

Neues gibt es auch zum Obergeschoss zu berichten: Hier werden neue Arztpraxen eröffnen. Derzeit sei die Brauerei dabei, die letzten Verträge unter Dach und Fach zu bringen. Um welche Mieter es sich genau handeln wird, könne derzeit noch nicht verraten werden. Einen wirklich sichtbaren Fortschritt gibt’s dann im April. Dann soll der Maximilian ein Gerüst bekommen – der Startschuss für die äußeren Arbeiten. Die Brauerei hält am Zeitplan fest: Ende des Jahres – also noch im Jubiläumsjahr 200 Jahre Wittelsbacher am Tegernsee, soll der alte Maximilian wieder in neuem Glanz erstrahlen. Wie berichtet, wird ein bayerisches Wirtshaus in dem denkmalgeschützten Anwesen eröffnen.

Wohn- und Geschäftshaus kommt weg

Wenn diese Sanierung geschafft ist, geht’s auf der anderen Seite der Straße weiter. Das Wohn- und Geschäftshaus mit der markanten Malerei und der Anbau mit dem Wäscheladen werden abgerissen und durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus ersetzt. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz. Auch für das benachbarte Haus, in dem sich eine Reinigung und eine Versicherungsagentur befinden, gibt’s Neubaupläne. Mit alldem wird sich der Gmunder Ortsplanungsausschuss demnächst erneut befassen. „Die Pläne sind schon sehr weit“, erklärt Bauamtsleiterin Christine Lang. 

Und die Zukunft der Geschäfte? Ute Eckmann schließt ihren Wäscheladen bereits Ende März. Die Zukunft der Maximilians Apotheke ist offen. Agota Rebelein möchte mit ihrer Reinigung „auf alle Fälle am Standort bleiben.“

gr

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