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Der passende Song zur WM-Final-Niederlage der Argentinier: Schülerin Stella Nachtigall singt „Don’t cry for me Argentina“ beim Konzert im Tegernseer Barocksaal.

Sommerkonzert des Gymnasiums Tegernsee

Schüler singen "Don't cry for me Argentina"

Tegernsee - Beim Sommerkonzert des Gymnasiums Tegernsee wurde wieder einmal klar: Die Schüler haben's musikalisch drauf - und zwar nicht nur in Sachen Klassik. 

„Don’t cry for me Argentina“ – Welches Lied könnte passender sein, am Tag nach dem WM-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft? Das dachten sich wohl auch Angela Baumer und Thomas Holzer, die beiden Musiklehrer am Gymnasium Tegernsee, als sie dieses Stück ins Programm zum alljährlichen Sommerfest nahmen.

Freilich war das Lied schon langfristiger geplant, erklärt Baumer dem lachenden Publikum, als zwei Schülerinnen in Deutschland-Trikots einen Argentinien-Spieler tröstend durch den Barocksaal führen. Doch der Klassiker, stimmgewaltig interpretiert von der Zehntklässlerin Stella Nachtigall, ist nicht der einzige Höhepunkt an diesem Abend.

Besonders beeindruckend bei dem Schulkonzert war das Zusammenspiel der Schüler aller Altersklassen und aller Ensembles, über die das Gymnasium verfügt. Die obligatorische einwöchige Orchesterfahrt nach Siegsdorf zur Vorbereitung zeigte Wirkung. Der Umfang des Programms war gewohnt breit. Von den Kleinsten aus der Orchesterklasse, die das Prélude aus „Te Deum“ von Antoine Charpentier interpretierten – kaum einer von ihnen beherrschte zu Beginn des Schuljahres ein Instrument –, bis hin zu den Oberstufenschülern, die ein Medley aus Coldplay-Songs und einen Ausschnitt aus dem Disney-Klassiker „Mulan“ zum Besten gaben, fand sich für jeden Musikgeschmack das Passende.

Einen interessanten Kontrapunkt zu Sinfonieorchester, klassischen Solisten und Schulchor bildeten die Tanzeinlagen der beiden Arbeitsgruppen Tanz unter der Leitung von Sport-Lehrerin Uli Ringeisen. Dass Tanz und Musik am Gymnasium perfekt zusammenpassen, zeigte das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew. Vor einer beeindruckenden Anzahl an Schülern, für die die Bühne schon zu klein war, erzählte Kunstlehrerin Monika Hennig das Märchen. Jeder Charakter wurde einerseits von einer Instrumentalgruppe, andererseits von überdimensional verkleideten Schülerinnen dargestellt. Die gelungene, jugendliche Vorstellung begeisterte das Publikum.

Von Sophie Stadler

Weitere Konzerte gibt es am Mittwoch, 16. Juli, und Donnerstag, 17. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Barocksaal Tegernsee.

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