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Eine Umfahrung soll die Waakirchner Verkehrsprobleme lösen.

Staatliches Bauamt Rosenheim treibt Planung voran

Studie für Waakirchner Umfahrung fast fertig

Waakirchen - Der Bundesverkehrswegeplan wurde erst Ende 2016 verabschiedet. Um keine Zeit zu verlieren, hat das Staatliche Bauamt Rosenheim die ersten Vorarbeiten für die Waakirchner Umgehung schon im Sommer eingeleitet.

Um keine Zeit zu verlieren, hat das Staatliche Bauamt Rosenheim schon Mitte August eine Umweltverträglichkeits-Studie zur Planung einer Waakirchner Ortsumgehung vergeben. Das hat Bereichsleiter Christian Rehm am Dienstag bestätigt. Es gelte, „konfliktarme Korridore“ für eine Trasse zu ermitteln. Die Studie sei weit vorangeschritten, aber noch nicht abgeschlossen.Wie berichtet, sieht der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 den Bau einer Waakirchner Südumfahrung vor. Die 2,1 Kilometer lange Südspange soll 6,6 Millionen Euro kosten. Das ist im Vergleich wenig und beschert Waakirchen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aller BVWP-Projekte im Landkreis. Der günstige Preis ist Rehm zufolge keine Luftnummer: „Er ist schon mit realistischen Zahlen hinterlegt.“

Ein Tunnel, den sich viele Waakirchner wünschen, würde laut Rehm ein Vielfaches kosten. Die Tunnellösung sei auch nicht Bestandteil des BVWP. Dennoch werde das Staatliche Bauamt eine Tunnellösung prüfen, wenn dies beantragt werde, so Rehm.

Der BVWP weist auch eine Umfahrung von Gmund als vordringlich aus. Für diese Trasse hat die Staatsbehörde noch keine Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag gegeben. „Das machen wir erst im nächsten Schritt“, meint Rehm. Aktuell konzentriere man sich auf die Projekte im Raum Waakirchen und Holzkirchen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis in Gmund ist auch weniger attraktiv: 3,8 Kilometer sollen 47,9 Millionen Euro kosten.

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