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Außer Betrieb: Eine Nachricht, die seit Montag viele enttäuschte. Ab heute läuft der Sessellift wieder.

Suttengebiet: Erst Sperrung, jetzt droht Sturm

Pistenarbeiten machten einen Skibetrieb an der Sutten am Montag nicht möglich. Viele Gäste mussten enttäuscht umdrehen. Jetzt sorgt der starke Wind für Einschränkungen.

Das Winter-Opening im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee war schon vergangenes Wochenende. Am Montag ruhte der Betrieb an der Sutten allerdings wieder, was manchen enttäuschte. Ab dem heutigen Freitag läuft der Lift. Endlich. „Ich muss seit Montag jeden Tag mindestens 20 bis 30 Autos mit Skifahrern wieder zurückschicken“, berichtet Edmund Huber, Schrankenwärter an der Mautstelle in Enterrottach. Etliche sind aus München ins Tegernseer Tal gekommen.

Den Grund für die Betriebspause erklärt Antonia Asenstorfer, Sprecherin der Schörghuber-Gruppe als Betreiber der Bergbahnen: „An der Sutten waren zu Wochenbeginn noch einige Pistenarbeiten notwendig, denn wir wollen die Piste in einen perfekten Zustand bringen.“ Im oberen Flachstück der Abfahrt war in den vergangenen Wochen der Hang gerutscht, dadurch brach die Rohrleitung für die Schneekanonen. Umfangreiche Erdarbeiten mit einem Bagger wurden auf gut 1400 Metern Höhe notwendig. Zum Winter-Opening war der Schaden behoben, eine Beschneiung der Sutten noch rechtzeitig möglich.

Der Lift läuft wieder, der Bus-Pendelverkehr des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) zum Parkplatz oben an der Liftstation aber noch nicht. Für das Unternehmen beginnt der Skiwinter erst am 25. Dezember. „Wir sind mit unserem genehmigten Fahrplan nie vorher gefahren“, erklärt Ralf Kreutzer vom RVO. Was das heißt, erlebten etliche Autofahrer vergangenes Wochenende beim Start in die neue Skisaison. Die Parkplätze an der Talstation der Suttenbahn seien restlos überfüllt und die Situation „brutal“ gewesen, ist von den Mautwärtern zu hören. Bürgermeister Franz Hafner (FWG) vermisst die Serviceleistung: „Es wäre schon wünschenswert, wenn man so flexibel wäre und sich den tatsächlichen Anforderungen stellen würde.“

Das Verhalten der Deutschen Bahn-Tochter RVO kann auch Asenstorfer nicht nachvollziehen: „Sobald wir bei den Bergbahnen Vollbetrieb haben, ist eigentlich mit dem RVO verabredet, dass die Busse fahren.“ Gemeinderat Karl Deisler (FDP), hat sich als Mitglied des Ausschusses Tourismus und Wirtschaft die Situation an der Mautstelle angesehen. Er spricht von einer touristischen Katastrophe: „Wenn wir eine Premium-Region sein wollen, dann können wir nicht den Betrieb ruhen lassen, wenn Schnee liegt und die Leute skifahren wollen.“

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