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Gemeinsam stark: Unter der Marke „Genießerland“ lassen sich Gastronomen und Produzenten aus dem Tegernseer Tal gemeinsam vermarkten.

Interview mit TTT-Mitarbeiterin Stefanie Pfeiler

Darum gibt es am Tegernsee das „Genießerland“

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16 Partner, eine Marke: Unter dem Dach „Genießerland Tegernsee“ haben sich Gastronomen und Erzeuger zusammengetan. Was es mit dem Projekt auf sich hat, erklärt Stefanie Pfeiler von der TTT im Interview.

Tegernsee – Elf Gastgeber und fünf heimische Produzenten haben sich heuer im „Genießerland Tegernsee“ zusammengeschlossen. Die Marke gibt es bereits seit 2008, Jahr für Jahr finden sich die Partner aufs Neue zusammen. Als größte Veranstaltung ist im Frühjahr zum zweiten Mal eine „Tegernseer Genießerland-Woche“ geplant (22. bis 30. April). Doch was hat es damit auf sich? Und wozu gibt es das „Genießerland“ überhaupt? Wir haben bei Stefanie Pfeiler (25) von der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) nachgefragt. Als Produktmanagerin für Kulinarik und Gesundheit ist sie fürs Projekt „Genießerland“ zuständig.

Frau Pfeiler, dem Gast bieten sich am Tegernsee jederzeit Möglichkeiten zum Schlemmen. Wozu braucht es den Zusammenschluss als „Genießerland“ eigentlich?

Stefanie Pfeiler: Ein Grund ist, dass wir die kulinarischen Möglichkeiten der Region nach außen kommunizieren wollen. Dazu brauchen wir Aushängeschilder, die wir vorstellen können. Zum anderen geben wir mit dem Genießerland dem Gast eine Orientierungshilfe an die Hand, wo er im Tegernseer Tal unter anderem gut essen gehen kann. Es ist sehr schön, dass wir inzwischen so viele Partner haben, mit denen wir gut zusammenarbeiten.

Heuer sind es 16 Betriebe, die beim „Genießerland“ mit dabei sind. Ist es schwierig, immer wieder Partner zu gewinnen?

Stefanie Pfeiler: Das „Genießerland“ gibt es seit 2008 – wir haben also bald das erste Jahrzehnt geschafft. Von Beginn an haben wir Partner, die immer wieder gerne mitmachen. Mittlerweile hat sich da ein harter Kern gebildet. Besonders freue ich mich darüber, wie vielfältig wir mittlerweile geworden sind: Von der Wildkräuterwerkstatt bis zum Sternekoch können wir heuer die ganze Bandbreite bieten.

Und was konkret haben die Partner davon, wenn sie sich dem „Genießerland“ anschließen?

Stefanie Pfeiler: Sie haben eine ganze Menge davon. Wir planen Jahr für Jahr einen Maßnahmenkatalog, mit dem wir die Betriebe vermarkten. Das reicht von Pressereisen über die Präsentation bei Messen und Flyer bis hin zu Online-Kampagnen. Außerdem können die Partner untereinander kooperieren und sich die Gäste gegenseitig weiterschicken.

Heuer gibt es im Frühjahr zum zweiten Mal die „Tegernseer Genießerland-Woche“. Kann die eigentlich jeder buchen?

Stefanie Pfeiler: Grundsätzlich kann jeder daran teilnehmen – egal, ob Gäste oder Einheimische. In erster Linie ist das Angebot aber für unsere Urlauber gedacht.

Und was hat diese Woche konkret zu bieten?

Stefanie Pfeiler: Es wird jeden Tag ein anderes Highlight geben. Bei der Auftaktveranstaltung am 22. April bei der Naturkäserei werden sich zum Beispiel alle Partner gemeinsam präsentieren – sozusagen als Appetitanreger. Dann wird es noch eine Küchenparty auf Gut Kaltenbrunn geben, bei der die Teilnehmer den Köchen über die Schulter schauen können. Zudem sind Aktionen geplant, bei denen die Gäste an einem Abend gleich zwei Partner kennen lernen können.

Haben die Betriebe diese Aktionen selbst geplant?

Stefanie Pfeiler: Zum Großteil ja. Die Betriebe sollen sich in den Aktionen ja wiederfinden. Wir als TTT sind dabei das übergeordnete Dach, das das Ganze zusammenhält und vermarktet.

Die Partner im Überblick

Das sind die Gastronomen und Produzenten, die sich heuer dem „Genießerland“ angeschlossen haben: Parkhotel Egerner Höfe in Rottach-Egern mit Sternekoch Michael Fell, Herzogliches Bräustüberl Tegernsee, Gut Kaltenbrunn, Seehotel Luitpold in Tegernsee, Westerhof-Café im Stieler-Haus in Tegernsee, Almgasthaus Café Aibl in Kreuth, Freihaus Brenner in Bad Wiessee, Gasthaus Jennerwein in Gmund, Kirschner Stuben in Rottach-Egern, Leeberghof in Tegernsee, Naturkäserei TegernseerLand in Kreuth, Confiserie Hagn in Rottach-Egern, Fischerweber’s Edelbrände in Rottach-Egern, Destillerie Liedschreiber in Gmund, Wildkräuterwerkstatt von Ursl Schwarzenböck, Wallberg-Wild von Michael Herrmann.

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