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Dritter Platz eingeweiht: Zum 20-jährigen Bestehen des VCTT freuen sich über den neuen Spielort auf der Point (v.l.) Pfarrer Markus Kocher, Club-Chef Thomas Barnstorf, Bürgermeister Johann Hagn und Pfarrer Martin Weber. 

„Wir stehen wieder auf.“

20 Jahre Volleyballclub Tegernseer Tal: Das Jubiläum hat’s mächtig verregnet

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Die Einweihung des dritten Beachvolleyball-Platzes auf der Point mit Turnier und Party zum 20-jährigen Bestehen VCTT, hat es ordentlich verregnet. Das Turnier wurde abgesagt.

Tegernsee – Thomas Barnstorf ist enttäuscht. Knapp zehn Jahre hatte der Club-Präsident des Volleyballclubs Tegernseer Tal (VCTT) für einen dritten Beachvolleyballplatz auf der Point gekämpft. Doch am Samstag, als die Einweihung der Anlage mit Turnier und Party zum 20-jährigen Bestehen des Vereins geplant war, verregnete es den Volleyballern den Erfolg. Das Turnier wurde abgesagt, zur Party kamen deutlich weniger Menschen als erwartet – obwohl Barnstorf und sein Team mehrere Zelte aufgebaut, vier Bands eingeladen und Geld vorgestreckt hatten. Sein Fazit: „Wir hatten richtig Pech. Das haben wir nicht verdient.“

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20 Jahre Volleyballclub Tegernseer Tal: Das Jubiläum hat’s mächtig verregnet

Immerhin: Die Segnung des Platzes ging trotz Regens über die Bühne. Tegernsees Bürgermeister Johann Hagn war genauso gekommen wie sein Vorgänger Peter Janssen, der den VCTT 1999 mit aus der Taufe gehoben hatte. Auch Sponsoren waren da, dazu die Pfarrer Markus Kocher vom Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth sowie Martin Weber von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Tegernsee, Rottach-Egern und Kreuth.

Zur anschließenden Feier kamen allerdings nur etwa 200 Gäste, schätzt Barnstorf. Er und seine Vereinskameraden hatten auf 800 gehofft – bei 19 Euro Eintritt sei der Ausfall auch finanziell „ein Nackenschlag“, sagt der Club-Chef. Sterben werde der Verein daran aber nicht. Die Bands kamen den Volleyballern bei der Gage entgegen, einige Spender fanden sich bereits. Barnstorf garantiert: „Wir stehen wieder auf.“ Er will die Situation in Ruhe aufarbeiten und findet, dass der Verein stolz sein könne auf seine 20-jährige Geschichte. Die Feier sei die richtige Entscheidung gewesen.

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