Mutter von zwei Theaterspielern wehrt sich

"Schüler haben sich nicht betrunken"

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Tegernsee - Nach der jüngsten Theater-Aufführung des Tegernseer Gymnasiums im Thoma-Saal gab's Ärger mit der Stadt. Eine Mutter wehrt sich jetzt gegen den Eindruck, die Schüler hätten sich betrunken. 

Weil sie den Ludwig-Thoma-Saal nach ihrer Theateraufführung unaufgeräumt hinterlassen hatte, zog sich die Theatergruppe des Gymnasiums Tegernsee den Ärger der Stadt zu (dieTegernseer Zeitung berichtete). Auch Bierflaschen sollen am nächsten Morgen herumgestanden sein. Gegen den Eindruck, die Schüler hätten ihren Theater-Erfolg mit reichlich Alkohol begossen, verwahrte sich Nicole Hilgenberg Drexl am Freitag aber vehement.

Die Gmunderin ist Mutter zweier Theater-Schüler und war nach eigener Aussage bis zum Schluss im Thoma-Saal mit dabei. Die Schüler hätten sich weder betrunken, noch hätten sie geraucht, bekräftigt die Mutter. Vielmehr seien die vollen Aschenbecher, die zuvor vor dem Saal standen und während der Pausen von Theater-Besuchern benutzt worden seien, zu späterer Stunde nach innen geräumt worden, weil es zu regnen begann.

„Die Kinder haben lediglich zusammengesessen und Pizza gegessen“, berichtet Hilgenberg Drexl, die sich darüber ärgert, dass von den jungen Theaterspielern ein derart falscher Eindruck entstanden ist. Vor allem bedaure sie, dass damit die schauspielerische Leistung, mit der die Gymnasiasten bei der Aufführung der „Drei Musketiere“ im Thoma-Saal glänzten, in den Hintergrund getreten sei. „Das tut mir leid für die Kinder.“

Dass der Saal unaufgeräumt verlassen wurde, bestreitet die Gmunderin dagegen nicht. Offenbar war den Schülern nicht bewusst, dass er am nächsten Vormittag schon wieder genutzt werden sollte.

gab

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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