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Die „Rosenheim Cops“ zählen zu den regelmäßigen Dreh-Gästen im Landkreis Miesbach. 

Auszeichnung für die Filmregion

Tegernsee und Schliersee sind „Drehort des Jahres“

Tegernsee - Dass die Kulisse in der Region um Tegernsee und Schliersee filmreif ist, ist unter Filmschaffenden kein Geheimnis mehr. Jetzt wird die Region dafür ausgezeichnet: Die Region ist „Drehort des Jahres“. 

Die oberbayerische Region Tegernsee und Schliersee erhält den Titel „Drehort des Jahres 2016“. Medienministerin Ilse Aigner (CSU) überreicht den Preis am 13. Dezember an den Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne). Laudatorin ist Schauspielerin Veronica Ferres. „Die Zusammenarbeit zwischen der Standortagentur Miesbach und der Alpenregion Tegernsee Schliersee ist vorbildlich“, urteilte die Jury, wie der FilmFernsehFonds Bayern am Donnerstag in München mitteilte.

Die gesamte Region sei Dreharbeiten gegenüber sehr aufgeschlossen. Die Initiative „Filmregion Tegernsee Schliersee“ verfüge über einen eigenen Ansprechpartner sowie über ein Internetportal für Film- und Fernsehschaffende. Zuletzt waren im Landkreis Miesbach unter anderem der Mystery-Thriller „Im Nesseltal“, der bald in die Kinos kommen soll, und der „Polizeiruf 110: Wölfe“ mit Matthias Brandt und Barbara Auer aufgezeichnet worden, aktuell werde den Angaben der Region zufolge die TV-Serie „Fünf vor Zwölf“ gedreht. Auch die „Rosenheim Cops“ sind regelmäßig mit Drehs im Landkreis Miesbach zu Gast. Die Movie-Map der Filmregion gibt einen Überblick über einige Drehorte. Warum der Landkreis Miesbach bei Filmschaffenden so beliebt ist, erklärten Schauspieler und Produzent Ben Blaskovic und Touristiker Willy Kravanja schon mal im Interview.

Initiator des undotierten Preises ist die Filmkulisse Bayern, ein gemeinsames Projekt der Bayern Tourismus Marketing GmbH und der Film Commission des FilmFernsehFonds Bayern. Der Titel wird zum zweiten Mal verliehen. 2015 war die Stadt Nürnberg ausgezeichnet worden.

dpa/lby/ag

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