Der Bau im Schnelldurchlauf: Francesco stockt auf und packt Photovoltaik aufs Dach
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Francesco von alt und nieder zu neu und höher. Am Anfang wird das Dach abgetragen...
Der Bau im Schnelldurchlauf: Francesco stockt auf und packt Photovoltaik aufs Dach
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... und abgetragen...
Der Bau im Schnelldurchlauf: Francesco stockt auf und packt Photovoltaik aufs Dach
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...bist es weg ist.
Der Bau im Schnelldurchlauf: Francesco stockt auf und packt Photovoltaik aufs Dach
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Das Haus ist aufgestockt und hat ein neues Dach.
Pizzeria Francesco Sabbatella 
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Das Haus ist aufgestockt, jetzt kommt noch eine Photovoltaikanlage aufs Dach.
Vorher/Nachher: Der Francesco-Bau-Fortschritt zum Durchklicken.
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Vorher/Nachher: Der Francesco-Bau-Fortschritt zum Durchklicken.

Bauausschuss genehmigt Abweichung

Der Bau im Schnelldurchlauf: Francesco stockt auf und packt Photovoltaik aufs Dach

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Das Haus, in der sich die Pizzeria befindet, ist schon gewachsen. Jetzt darf Francesco Sabbatella auch noch eine Photovoltaikanlage auf sein neues Dach packen.

Tegernsee – Francesco Sabbatella hat sein Haus an der Hauptstraße, in der sich auch seine Pizzeria befindet, aufgestockt. Um 1,20 Meter ist es gewachsen. Aus den bisherigen kleinen Dachwohnungen, die von den in der Pizzeria beschäftigten Familienmitgliedern bewohnt werden, ist ein komfortables Vollgeschoss geworden. Der Bau entstand komplett in Holzbauweise und ging in Windeseile über die Bühne. Um die Wohnverhältnisse weiter zu verbessern, darf Sabbatella zudem einen Balkon an der Ostseite vergrößern, auch darf er seeseitig einen 3,20 mal 1,35 Meter großen Balkon errichten.

Zur jüngsten Sitzung des Bauausschusses beantragte der Italiener nun die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Diese soll auf der südseitigen Fläche installiert werden und aus drei rechtwinkligen Flächen bestehen. Weil laut Gestaltungssatzung der Stadt aber nur zwei rechtwinklige Solarflächen pro Dachseite erlaubt sind, war auch eine Befreiung von Vorgaben der Satzung nötig.

In seinem Antrag begründete Sabbatella die Befreiung so: Seine Solaranlage müsse durch einen Schneefang getrennt werden. Dieser sei nötig, um das Abrutschen von Schnee und Eis auf das darunterliegende Glasdach des Anbaus zu verhindern. 

Stadt will solche Anlagen „befeuern“

Peter Hollerauer (FWG) unterstützte den Antrag und fand, dass der Schneefang die Fläche nur minimal abtrenne. Auch Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) sah kein Problem darin, in diesem Fall eine Ausnahme von der Satzung zu machen: „Die Stadt will solche Anlagen schließlich befeuern“, sagte Hagn und kündigte einen positiven Beschluss an. Den bekam Francesco Sabbatella, der selbst in den Sitzungssaal gekommen war, dann auch mit: Die Photovoltaikanlage wurde einstimmig unter der Voraussetzung genehmigt, dass sie trotz Schneefangstange optisch wie eine Einheit wirke.

Während das Haus noch eingerüstet dasteht und Handwerker weiter an der Fertigstellung innen wie außen arbeiten, werden im Ristorante die Öfen wieder angeheizt. Ab Donnerstag – ganz nach Zeitplan – hat die Pizzeria wieder geöffnet. Und bei der Stromanlage auf dem Dach macht der Hausbesitzer auch Dampf: Mit der Installation wurde schon begonnen.

gr

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