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Die alte „Abousaidy-Villa“ am Leeberg macht drei Mehrfamilienhäusern Platz.  

Bau von drei Mehrfamilienhäusern

Endspurt für ein ewiges Vorhaben: Aus alter Villa wird Neubaugebiet

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Der Abriss der alten „Abousaidy-Villa“ an der Leebergkuppe und die nachfolgende Bebauung beschäftigen die Stadt schon ewig. Jetzt nähert sich die Genehmigung allmählich dem Ende. 

Tegernsee – An der Froumundstraße in Tegernsee kündigen sich allmählich die letzten Kapitel einer Baugenehmigung an, die seit vielen Jahren die Stadt, das Landratsamt und sogar die Gerichte beschäftigte. Auf einem 7000 Quadratmeter großen Grundstück, mit Blick auf den See und die Berge, sollen drei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage entstehen. Bauherrin ist die KAWO Projektentwicklungs GmbH aus Hügelsheim bei Baden-Baden. Die alte „Abousaidy-Villa“, benannt nach einem einst schillernden Teppich-Importeur, der auch in Rottach-Egern an der Seeperle Spuren hinterließ (wir berichteten), wird dafür abgerissen. Sie stand kurzzeitig sogar unter Denkmalschutz, doch kamen die Behörden sehr schnell zu der Überzeugung, dass es an dem Haus nichts mehr Schützenswertes gibt.

Seit 2010 liegt eine Genehmigung für eine neue Bebauung vor, verwirklicht wurde sie bisher nicht (wir berichteten). Die Anträge der aktuellen Investoren müssen also über Tekturen abgewickelt werden. Bei seiner jüngsten Sitzung musste sich der Bauausschuss lediglich noch mit dem Gestaltungsplan für die Freiflächen befassen – eine unkomplizierte Angelegenheit. Da das Gelände leicht abfällt, müssen zwischen den Häusern drei Stützmauern errichtet werden – zwischen 50 und 80 Zentimeter hoch. „Das ist maßvoll“, fand Bauamtsleiterin Bettina Koch. Zur Hangbefestigung am Grundstücksrand sollen zudem Rundhölzer eingesetzt werden.

Die Mitglieder des Bauausschusses hatten nicht mehr viel zu sagen. „Die Dinge sind vertretbar“, meinte Peter Hollerauer (FWG) lediglich. Und auch Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) fand die Gestaltung nun gut geregelt. Einstimmig wurde die Tektur abgesegnet. Das Bauvorhaben, das auch für Hagn „schon ewig“ in den Startlöchern steht, nähert sich tatsächlich seinem Beginn.    gr

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