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Traumwetter am Berg: Für die Bergwacht hat die Hochsaison endgültig begonnen.

Hubschrauber, Kopfwunden, Gleitschirm

Bergwacht am Schönwetter-Samstag im Dauereinsatz

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Samstag und Sonnenschein - auf den Bergen rund um den Tegernsee der Teufel los. Für die Bergwacht Rottach-Egern bedeutete das: Fünf Einsätze an einem Tag, einmal völlig umsonst.

Tegernseer Tal - Bereits am Samstagvormittag zog sich ein Mann auf der Freisinger Hütte eine Kopfplatzwunde zu.  Gegen Mittag wurde ein gestürzter Radfahrer mit einer Sprunggelenksverletzung an der Kreuzbergalm gemeldet. Seine Verletzung war so schwerwiegend, dass er per Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau transportiert werden musste.

Doch für die Bergretter ging es da schon wieder weiter - quasi im Minutentakt: Auf der eigentlich harmlosen Forststraße zur Königsalm stürzte eine Frau und verletzte sich am Kopf. Dasselbe passierte einem Kind im Bereich Siebenhütten. Die Bergwacht versorgte die Patienten medizinisch und brachte sie ins Tal, von wo aus sie ins Krankenhaus Agatharied weitertransportiert wurden.

Doch auch in den Abendstunden sollte keine Ruhe einkehren: Gegen 21 Uhr wurde ein abgestürzter Gleitschirm an der Wallbergbahn gemeldet. Der stellte sich allerdings als drei Ballone heraus, die sich die sich dort verfangen hatten. Wenigstens diesen letzten Einsatz konnten die Bergwachtler vorzeitig abbrechen.

kmm

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