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Fast wie im Improtheater: In diesem kurzen Stück schicken Friederike Ebensberger und Carlos André ihre Mitschülerinnen Annkathrin Holz, Chantal Ellender und Alexia Fontaine mit Lehrernamen als Stichworte in eine witzige Geschichte. Hier führt der Name des Direktors nicht ins Unter-, sondern ins Oberholz.

Gymnasium Tegernsee

Bunter Abend: Hoheiten im Visier

Beim bunten Abend am Gymnasium Tegernsee ging es wieder rund. Hierbei ging es diversen „Hoheiten“ satirisch an den Kragen. 

Es ist seit rund 50 Jahren jedes Jahr aufs Neue der unumstrittene gesellschaftliche Schuljahres-Höhepunkt am Gymnasium Tegernsee: Der Bunte Abend wurde heuer in zwei ausverkauften Vorstellungen im Ludwig-Thoma-Saal gezeigt. Insgesamt fast 100 Schüler wirkten auf und hinter der Bühne mit. Als Rahmenkulisse diente der Wilde Westen. Freilich ging’s traditionell diversen „Hoheiten“ satirisch an den Kragen – denen im kleinen Rahmen, namentlich den Lehrern der Schule und allen voran Schulleiter Werner Oberholzner, aber auch denen im großen Rahmen der Weltbühne. Die Lehrer nahmen’s in Würde mit Humor. „Wir haben von allen Seiten nur positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Mitorganisatorin Alexia Fontaine. Reichlicher Applaus belohnte die Schüler für den zweiwöchigen Proben-Marathon und die monatelange Vorbereitung. 

Die bunte Nummern-Revue, bei der heuer Marinus Hahn, Michael Huber und Alexander Stadler Regie führten, streifte auch gesellschaftliche Themen. Die Bundestagswahl und Kanzlerkandidaten zum Beispiel. Vor allem aber Ober-Cowboy beziehungsweise US-Präsident Donald Trump. Unter anderem knöpften sich die Schüler in einem Sketch dessen Pläne für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko vor. Mit einer Vielzahl an selbst geschriebenen und umgedichteten Songs wurde es heuer ein besonders musikalischer Bunter Abend. „Wir hatten wirklich tolle Musiker dabei“, sagt Fontaine. (ag) 

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