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Erhielten bei der Verleihung in Dortmund immerhin eine Urkunde: (v.l.) die Initiatoren des Preisfinders, Petra Berger und Peter Heimkreiter, sowie TTT-Mitarbeiterin Stefanie Volz. 

Schlafstrandkorb schlägt Preisfinder

Tourismuspreis: TTT geht leider leer aus

  • Gabi Werner
    vonGabi Werner
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Tegernsee - Mit dem Computerprogramm "Preisfinder" war die Ferienregion Tegernsee für den Deutschen Tourismuspreis 2016 nominiert. Bei der Verleihung in Dortmund ist die TTT leider leer ausgegangen.

Unter 60 Bewerbern hatte sich die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) durchgesetzt und sich mit ihrem Computerprogramm „Der Tegernsee Preisfinder“ fürs Finale im Rennen um den Deutschen Tourismuspreis 2016 qualifiziert. Nun stand die Preisverleihung in der Westfalenhalle in Dortmund auf dem Programm: Die Tegernseer kamen hier nicht unter die drei Erstplatzierten.

Großartig enttäuscht sind die Vertreter der Ferienregion Tegernsee nach eigenem Bekunden aber nicht. „Bereits die Nominierung selbst sowie die Wahl ins Finale sind für uns eine große Ehre“, sagt Petra Berger, Leiterin des Bereichs Gäste- und Anbieterwesen bei der TTT und Initiatorin vom Preisfinder. Immerhin landete Tegernsee deutschlandweit unter den besten Fünf. TTT-Geschäftsführer Christian Kausch sieht das ähnlich: „Wir sehen uns als Gewinner. Es zählt, dass wir dabei sein durften.“

Der Preisfinder ist ein Computerprogramm, das für Gastgeber den optimalen Zimmerpreis errechnet. Welche Innovation letztlich den Tourismuspreis ergattert, entschied eine 14-köpfige Jury aus Tourismus-Experten und Medienvertretern. Neben dem Tegernseer Tal waren die Tourismusregionen Nürnberg, Schleswig-Holstein, Hamburg und Hochschwarzwald nominiert.

Der erste Preis ging letztlich an den „Schlafstrandkorb“ der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein. Mit dem zweiten Preis wurden die Hochschwarzwald Tourismus GmbH und GEIOS AG für das Online-Portal „Mein Hochschwarzwald“ und die damit verknüpfte Reiseführer-App ausgezeichnet. Den dritten Platz belegte die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg mit der Kampagne „Nürnberg schmeckt mir“. Darüber hinaus wurde via Online-Abstimmung ein Publikumspreis ausgelobt. Auch den gewann der „Schlafstrandkorb“ aus Schleswig-Holstein.

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