Eigentlich nicht zulässig: Brauhaus bekommt ein 2,5 Meter hohes Tor
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So soll‘s aussehen: Das neue Tor für‘s Brauhaus.

Stadt macht Ausnahme

Eigentlich nicht zulässig: Brauhaus bekommt ein 2,5 Meter hohes Tor

  • Gerti Reichl
    vonGerti Reichl
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Tegernsee - Die Bauarbeiten auf dem Gelände des Brauhauses Tegernsee machen kräftige Fortschritte. Jetzt hat die Stadt ein schmuckes Einfahrtstor genehmigt.

Auf dem Gelände der Herzoglichen Brauerei wird seit Jahren kräftig gebaut. Die Fortschritte sind inzwischen deutlich sichtbar. Jetzt hat das Brauhaus in der Stadt einen weiteren Antrag gestellt: Diesmal für eine Zaunanlage mit Einfahrtstor. Die Anlage soll westseitig, also gleich neben dem Parkplatz, angebracht werden. Damit soll verhindert werden, dass Besucher und Gäste des Bräustüberls im Innenhof des Brauhauses parken.

Braucht ein hübsches Tor: Brauhaus.

Geplant ist ein schmuckes Einfahrtstor mit geschmiedeten Stäben. Das Tor wird zwischen zwei jeweils 2,48 Meter hohen Steinsäulen angebracht und soll sich nach innen öffnen. Rechts und links von den Säulen sind zwei kleine, jeweils 1,26 Meter breite Durchgänge geplant. Das Tor selbst hat eine Durchfahrtsbreite von sechs Metern. Der Zaun hat eine Höhe von knapp 1,50 Metern und ist damit höher, als in Tegernsee üblicherweise erlaubt.

Wie Bauamtsleiterin Bettina Koch erklärte, liegt die zulässige Höhe für Zäune bei 1,10 Metern. Das Brauhaus weiß das und hat zugleich eine Abweichung von der Gestaltungssatzung beantragt. Für den Bauausschuss stellte das Tor kein Problem dar. Die Höhe sei wegen des besonders großen Anwesens durchaus angemessen, wurde dann im Beschluss formuliert.

Eine Höhe von nur 1,10 Metern wäre ein Stilbruch und würde nicht zum Gesamtbild passen. Einstimmig wurde die Zaunanlage dann genehmigt.

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