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Hat einen neuen Job: Stephan Köhl, Ex-Chef der TTT.

Er spricht zum ersten Mal über Rauswurf

Ex-TTT-Geschäftsführer Köhl ist neuer Chef-Touristiker im Schwarzwald

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Tegernsee - Der überstürzte Rausschmiss von Stephan Köhl hinterließ viele offene Fragen und nicht wenige Kratzer am Image der TTT. Jetzt hat er einen neuen Chefposten - im Schwarzwald.

So lange ist es noch gar nicht her. Am 1. April verkündete die Tegernseer Tal Tourimus GmbH per Pressemitteilung, Köhl und die GmbH hätten sich im beiderseitigen Einvernehmen getrennt. Als Grund gab Wiessees Bürgermeister Peter Höß als Sprecher der Gesellschafter der TTT "unterschiedliche Ansichten über die strategische Ausrichtung" an. Später hieß es ergänzend: Es habe "menschlich nicht gepasst". 

Weitere Erklärungsversuche der Bürgermeister endeten in einer Farce. Wer für dieses nächste PR-Desaster am Ende wirklich verantwortlich war, sei dabei dahingestellt. Klar war bei allen Aussagen, dass man Köhl als Verantwortlichen dafür sah, dass es eben "menschlich nicht gepasst" habe.

Aber während sich die TTT mit ihrem Interims-Chef Christian Kausch als Dauerlösung arrangiert, macht Stephan Köhl einen neuen Karriereschritt: Er ist ab 1. November neuer Chef-Touristiker des Kurorts Bad Wildbad im schönen Schwarzwald. Dort wurde er am Mittwoch offiziell bei einem großen Pressetermin vorgestellt. Der dortige Bürgermeister Klaus Mack freut sich auf die Zusammenarbeit. 

Köhl: Hier werden Projekte nicht zerredet, sie werden 

Und auch Köhl scheint guter Dinge: Er wolle in Bad Wildbad etwas Anderes, Neues machen, sagte er dem Schwarzwälder Boten. Deshalb bewarb er sich um die Stelle als Geschäftsführer der Touristik Bad Wildbad GmbH. Dort habe er mittlerweile viele positive Erfahrungen gemacht. 

Vor allem was neue Projekte angehe: Die würden nicht zerredet, sondern gemacht. Und Köhl wurde noch deutlicher: Dass Projekte zügig vonstatten gingen, sei nicht bei allen Staatsbädern üblich. Ein Seitenhieb in Richtung seines alten Arbeitgebers? Vielleicht. Nach seinem abrupten Abgang gefragt, sagte Köhl nur: Der Grund hierfür sei eine schwierige politische Situation gewesen. 

kmm

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