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Über den Stegbau und den früheren Tourismus-Chef Georg Overs machten sich beim letzten Faschingszug in Tegernsee 2012 die Narren lustig.

In Tegernsee am 11. Februar 2018

Warmlaufen für den Tegernseer Faschingszug

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Nur alle sechs Jahre wälzt sich der Gaudiwurm durch Tegernsee. Am 11. Februar 2018 ist es wieder soweit. Wir haben uns alles schon mal vorab angeschaut.

Tegernsee – Wenn’s um Faschingsgaudi geht, dann ist Fred Gragert gefragt. Der 61-Jährige organisiert zum vierten Mal in Folge den Tegernseer Faschingszug – 24 Jahre Fasching also, streng genommen. Den Spaß am Fasching hat ihm seine Mutter in die Wiege gelegt. Sie mischte schon bei den ersten Umzügen in den 1950er-Jahren mit. Dann machten die Gaudi-Schlangen Pause, ehe sich die Tegernseer 1981 zu einem Neuanfang aufrappelten. Im Kleinen, buchstäblich: Man startete mit einem Umzug für Kinder. Weil die Organisation so eines Faschingsumzugs viel Arbeit macht, erfand man den Zweijahres-Rhythmus. Mit dabei waren die Gmunder, die mit ihrem Faschingsverein Seegeister, dem ältesten Faschingsverein Oberbayerns, gut aufgestellt sind. Auch die Kreuth waren gleich für die Gaudi zu haben. Bad Wiessee und Rottach-Egern sind außen vor und begnügen sich mit Zuschauen.

„Die Planungen für eine gewaltfreie Gaudi laufen auf vollen Touren“, berichtet Gragert, der derzeit am Volksfestplatz in Gmund Christbäume unters Volk bringt. Bei der Organisation wird er von einem harten Kern von etwa 15 bis 18 Faschingsnarrischen unterstützt. Derzeit konzentriere sich die Arbeit vor allem auf die Faschingszeitung, die etwa drei Wochen vor dem Umzug erscheint. Annoncen werden gesammelt, um das Heft zu finanzieren. „Und mit dem Erlös werden die Teilnehmer des Faschingszugs entschädigt.“ Gragert und sein Team hoffen, dass möglichst viele Geschäftsleute mitmachen.

Zum Ablauf des Faschingszugs stehen schon Details fest. Gragert überrascht schon jetzt mit einer Neuigkeit: „Der Zug führt erstmals seit Langem wieder durch die Rosenstraße.“ Die Aufstellung wird wie gehabt in der Max-Josef-Straße sein, dann geht’s hinunter über die Bahnhof- zur Bundesstraße. Von dort stadteinwärts Richtung Rosenstraße. Daher sollten alle, die jetzt schon an mobilen Gefährten basteln, bedenken, dass die Fahrzeuge nicht zu lang sein sollten. „Sonst kommen sie nicht um die Kurve“, sagt Gragert. Der Torbogen an der Einfahrt zur Rosenstraße wird für den Faschingszug sogar teilweise abgebaut, nur die Pfosten bleiben stehen.

Im Januar können sich Teilnehmer definitiv anmelden. Dafür findet ein Treffen statt, an dem auch Polizei und Sachverständige teilnehmen. Jede Gruppe sollte dann einen Ansprechpartner benennen. Interessenten können sich schon jetzt melden bei Fred Gragert unter der Rufnummer  0179/2079341.

gr

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