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Schön aber alt: Die Tegernseer Feuerwehrwache.

Feuerwehr Tegernsee

Feuerwehr diskutiert umstrittenen Neubau 

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Der geplante Neubau des Gerätehauses war das dominierende Thema bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Tegernsee. Aber auch einige Einsätze des Jahres 2017 beschäftigen die Tegernseer Feuerwehr bis heute.

Tegernsee – Die Feuerwehr Tegernsee braucht dringend ein neues Feuerwehrhaus, denn das alte, aber äußerlich schöne Gerätehaus an der Hochfeldstraße entspricht nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. Der Neubau ist das dominierende Thema für die Feuerwehr. Deren Führung und der Stadtrat beschäftigten sich das ganze Jahr 2017 damit. Im Oktober wurde die Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in der Schlossbrennerei informierte Kommandant Wolfgang Winkler über den aktuellen Stand: Demnach könne der Ausschreibungs- und konkrete Planungsprozess nun beginnen.

Winkler ließ die wichtigsten Einsätze von 2017 Revue passieren und erinnerte besonders an den Brandeinsatz nach einer Explosion im Hilfeleistungszentrum in Bad Wiessee. Insgesamt wurde die Wehr 122 Mal alarmiert. Diese Zahl beinhaltet 39 Brandeinsätze, davon zwei Großbrände. Zugenommen haben auch die Einsätze zur technischen Hilfeleistung – 73 Mal waren die Tegernseer gefragt. Darin enthalten auch eine Anzahl von Fahrzeugsicherungen und -bergungen an schwer zugänglichen Stellen und Bergstraßen in Tegernsee. „Die in der Vergangenheit angedachte ersatzlose Streichung eines geländegängigen Rüstwagens aus dem Fahrzeugkonzept sehe ich daher sehr kritisch“, merkte der Kommandant an.

Treue Mitglieder wurden von Kommandant Wolfgang Winkler (l.), Bürgermeister Johannes Hagn (vorne, 2.v.l.) und dem Vorsitzenden Franz Thum (r.) geehrt: (hinten v.l.) Thomas Sossna und Benedikt Hollerauer sowie (Mitte v.l.) Dominik Oberwallner, Peter Greiter, Stefan Kloss sowie Hans Eberle (vorne, 2.v.r.).

Zu den Einsätzen zählen auch zehn Sicherheitswachen und sonstige Tätigkeiten. Insgesamt wurden bei den Einsätzen 20 Personen gerettet, die Mitglieder leisteten insgesamt 1284 Einsatzstunden, wie aus der Statistik der Schriftführerin Kathrina Frosin hervorging.

Vize-Kommandant Christian Müller rückte die Ausbildungen und Übungen in den Mittelpunkt. 56 entsprechende Termine wurden absolviert, die Teilnehmer investierten 2378 Stunden ihrer Freizeit. Dazu, so Vize-Vorsitzender Markus Schertler, kamen etliche interne und städtische Veranstaltungen sowie die Teilnahme an Jubiläen befreundeter Feuerwehren.

Kassier Hans Geier berichtete von einem „Jahr der Zurückhaltung“, da die finanziellen Belastungen für das geplante Feuerwehrhaus überhaupt noch nicht abzuschätzen seien. Bisher ist von rund sechs Millionen Euro Kosten die Rede. Geier versicherte, dass dennoch die notwendigen und sinnvollen Investitionen getätigt würden. Dazu gehört auch der Austausch der 20 Jahre alten Atemschutzgeräte. Das hervorragende Spendenaufkommen, das gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen sei, zeige jedoch den großen Rückhalt, den die Feuerwehr in der Bevölkerung habe, so der Kassier.

Bürgermeister Johannes Hagn dankte den Feuerwehrlern für ihren Einsatz und nahm zusammen mit dem Kommandanten und dem Vereinsvorsitzenden die Ehrung treuer Mitglieder vor: Hans Eberle und Peter Greiter sind seit 50 Jahren dabei, für 30-jährigen Dienst wurde Stefan Kloss ausgezeichnet, Benedikt Hollerauer, Dominik Oberwallner und Thomas Sossna sind seit zehn Jahren aktiv.

gr

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