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Wie geht‘s weiter mit dem Feuerwehrhaus Tegernsee?

Jede Stadtrats-Fraktion wird vertreten sein

Feuerwehrhaus Tegernsee: Arbeitskreis stellt Kosten auf Prüfstand

  • Gerti Reichl
    vonGerti Reichl
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Wie geht’s weiter mit der Planung des Tegernseer Feuerwehrhauses? Damit befasst sich künftig ein Arbeitskreis des Stadtrats. Die Kosten sollen auf den Prüfstand.

Tegernsee – Schon bei der Sondersitzung des Stadtrats hatte Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) die Gründung einer Arbeitsgruppe angekündigt, um die veranschlagten Kosten möglichst zu reduzieren. Wie berichtet, stehen für das komplette Projekt inklusive Wohnungstrakt, Abriss und Entsorgung des Altbaus inzwischen 13 Millionen Euro im Raum.

Als sich Vize-Bürgermeister Michael Bourjau (FWG) im Stadtrat nun nach der Initiative erkundigte, informierte Hagn, dass die Einladung verschickt worden sei und jede Fraktion vertreten sein soll. Eine Kostenaufstellung über 150 Seiten gilt es dann zu beackern. Es gehe darum, dem Stadtrat Fachkompetenz zu verschaffen, erklärte Hagn. Die Ausschreibung des Projekts müsse EU-weit erfolgen.

Hagn versicherte, dass die Architektin beauftragt sei, eine Visualisierung des Gebäudes zu erstellen. Das ist auch Ursula Janssen (Grüne) wichtig: „Wir brauchen einen Gesamtvorschlag für das Haus, ein Konzept aus einem Guss.“ Die Abstimmung über jedes Detail sei schwierig.

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Rudolf Gritsch (CSU) bezeichnete den Verlauf der Sondersitzung als „unglücklich“ und das Abstimmungsverhalten – einige Stadträte hatten den Saal verlassen – als noch nie da gewesene Situation. „Ich habe noch nicht das Gefühl, dass wir alle in einem Boot sind“, meinte Gritsch, der sich von der Architektin bisher zu wenig unterstützt fühlte. „Wir dürfen nicht die Türen zuschlagen für andere Lösungen.“ Bourjau gestand, dass auch ihn die Architektin bisher inspiriert habe. Das aber wünsche er sich, denn das Feuerwehrhaus sei eine Visitenkarte. Hagn versicherte, für alles offen zu sein. „Und wenn wir in der Wüste landen, dann wissen wir wenigstens, was wir nicht wollen.“ 

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