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Ein bisschen dauert's noch: Mindestens bis Mitte April bleibt die Tegernseer Dreifachturnhalle Flüchtlingsunterkunft.

Flüchtlinge: Von Tegernsee nach Rottach und Holzkirchen

Tegernseer Turnhalle wird frühestens Mitte April frei

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    Christina Jachert-Maier
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Tegernsee - Die Tegernseer Turnhalle geht ihrem Ende als Massen-Flüchtlingslager entgegen - wenn auch noch nicht zum Ferienende. In Rottach arbeiten die Helfer dagegen schon jetzt am Limit.

Die Tegernseer Landkreis-Turnhalle neben dem Gymnasium dient nun doch noch etwas länger als Asylbewerber-Unterkunft. Wie Landratsamtssprecher Birger Nemitz erklärt, kann der zunächst angepeilte Räumungstermin 1. April nicht eingehalten werden. Erst wenn die Belegung der Holzkirchner Traglufthalle am 18. April beginnt, sei es möglich, die restlichen Asylbewerber aus der Tegernseer Dreifachturnhalle dorthin zu verlegen. 

„Bis dahin muss die Turnhalle wohl belegt bleiben.“ Rund 100 Asylbewerber leben momentan in der Halle. Die neue Unterkunftslösung für Tegernsee – das Hotel Bastenhaus an der Hauptstraße – steht wie berichtet voraussichtlich erst ab Juni zur Verfügung. Dort sollen dann 60 Flüchtlinge wohnen können. 

Unterdessen ist die Rottacher Traglufthalle seit einer Woche fast vollständig belegt. Inzwischen leben 105 junge Männer in der Unterkunft beim Sportzentrum Birkenmoos. Die meisten von ihnen sind Afghanen, aber auch Männer aus Mali, Somalia, Türkei, Uganda, Sierra Leone und aus dem Iran leben in der Halle. 

Mit dem Zustrom ist auch die Arbeit für die ehrenamtlichen Helfer sehr gewachsen. „Wir müssen schauen, dass wir die Organisation in den Griff bekommen“, berichtet Rottachs dritte Bürgermeisterin Gabriele Schultes-Jaskolla (FWG), die den Helferkreis koordiniert. Im Vordergrund stehen die Deutschkurse, die der Helferkreis für die Asylbewerber anbietet. Viermal die Woche ist Unterricht angesagt. Dies durchgängig für alle anzubieten, bedeutet einen beträchtlichen Aufwand. Für die Organisation weiterer Angebote – zum Beispiel im Bereich Sport – fehlt darum noch die Zeit. 

„Aber wir nehmen das in Angriff“, sagt Schultes-Jaskolla. Sie will unter anderem Gespräche mit Vertretern des FC Rottach-Egern suchen. Unter den Flüchtlingen seien zwei talentierte Fußballer, weiß Schultes-Jaskolla. Gekickt wird übrigens jetzt schon: Die Flüchtlinge dürfen den Hartplatz nutzen – und tun das auch gerne.

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