Gefahr für Waldbesucher und Anwohner

Im Lärchenwald müssen Bäume fallen

Tegernsee - Im Lärchenwald in Tegernsee müssen einige Bäume weichen. Sie seien eine Gefahr für die Waldbesucher und Anwohner, sagt der Forstbetrieb. Der angrenzende Weg ist daher gesperrt.

Wenn alte, prächtige Bäume fallen, trifft das oftmals auf Unverständnis bei den Leuten. Dennoch müssen nun auch im so genannten Lärchenwald in Tegernsee Bäume entfernt werden – sie seien eine Gefahr für Waldbesucher und Anwohner, stellt der zuständige Forstbetrieb Schliersee klar.

Den Verantwortlichen ist durchaus bewusst, dass alte Bäume ihren Charme haben und wertvolle Bausteine der Landschaft sind. „Allerdings zeigen sich an älteren Bäumen oft morsche Stellen oder Pilzkonsolen, die darauf hinweisen, dass die Bäume krank und in ihrer Stabilität gefährdet sind“, heißt es in einer Pressemitteilung des Forstbetriebs.

Dies ist offenbar auch im Lärchenwald – einem bei Einheimischen und Touristen beliebten Erholungsgebiet – der Fall. Weil das kleine Waldstück im Westen zudem an die Bebauungslinie angrenzt, müssten Verkehrssicherungsarbeiten durchgeführt werden. Laut Forst werden einige der gefahrenträchtigen Bäume von einem spezialisierten Baumklettertrupp Stück für Stück abgetragen. „Einzelne weitere Bäume können durch gezielte Entlastungsschnitte in der Krone sowie durch den Einbau von Sicherungsseilen erhalten werden.“

Aufgrund der Baumfällungsarbeiten ist der westlich verlaufende Wanderweg des Lärchenwaldes mit dem Streckenverlauf zwischen Tegernseer Turnhalle und dem Fischerstüberl von kommendem Montag, 14. März, an bis voraussichtlich Freitag, 18. März, komplett gesperrt. Der Forstbetrieb weist darauf hin, dass während der Arbeiten Gefahr für Leib und Leben herrsche. Der Forstbetrieb bittet Gäste und Einheimische um Verständnis für die Maßnahme.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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