Freie Wähler: Landkreis-Vorsitz der FW und Vereinigung mit FWG weiter unklar

Noch kein neuer Termin

Freie Wähler: Landkreis-Vorsitz der FW weiter unklar

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Wer die Freien Wähler (FW) im Landkreis in Zukunft anführen wird, ist weiter unklar. Ein zweiter Wahltermin musste abgesagt werden. Das schränkt die Handlungsfähigkeit ein. 

Landkreis – Die Freien Wähler (FW) sind weiter ohne neuen Kreisvorstand. Eigentlich wollten sie den diese Woche wählen. Schon zum zweiten Mal, weil die ursprüngliche Wahl für ungültig erklärt worden war. Dadurch ist aber auch unklar, wer zur Wiederholung überhaupt einladen darf, sagt der bisherige Vorsitzende Andreas Obermüller. Über die Oster-Feiertage fand sich niemand, der die Frage entscheiden konnte. Also musste der Termin verschoben werden. Einen neuen gibt es noch nicht. Laut Obermüller ist die Situation beispielhaft für die Probleme, die die offene Führungsfrage bereitet.

Mehr zum Thema:  FW-Vorstandswahl für nichtig erklärt

Freie Wähler: Landkreis-Vorsitz der FW weiter unklar

Wie berichtet, hatte Obermüller bei der ersten Wahl überraschend sein Amt an den Waakirchner Bürgermeister Sepp Hartl verloren. Auch, weil dieser unter anderem einen Gemeinderat aus Waakirchen und dessen Gattin mitgebracht hatte, um die Mehrheit der 13 Stimmen auf sich zu vereinen. Die Gattin stimmte ab, war aber kein FW-Mitglied. Damit war die Wahl ungültig.

Bis sie wiederholt wird, bleibt Obermüller Kreisvorsitzender – mit Einschränkungen. „Wir sind völlig handlungsunfähig“, sagt er. „Wir können nicht einmal den Europawahlkampf unterstützen, weil unklar ist, wer die Werbemittel bestellen darf.“ Er hofft, bald einen Wahltermin verkünden zu können, womöglich noch in den nächsten zwei Wochen.

Das hofft auch Hartl – möglichst noch vor der Europawahl. An den Gründen für seine Kandidatur hat sich derweil nichts geändert. Er will, dass das Nebeneinander von Freie Wähler Gemeinschaft (FWG)  und der Partei Freie Wähler, die dem Landesverband angehört, bestehen bleibt. Einigkeit bestehe darüber, dass es bei der Kreistagswahl nächstes Jahr nur eine Liste geben dürfe. 

Lesen Sie auch: FW und FWG: Freie Wähler proben die Annäherung

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