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Wirtsleute im Tegernseer Bräustüberl von 1976 bis 1991. 

Josefa "Finni" Mang wurde 83 Jahre alt

Bräustüberl Tegernsee: Frühere Wirtin gestorben

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Tegernsee - Josef und Josefa Mang waren der Inbegriff von Wirtsleuten. Nach ihrem Mann "Pepp" ist jetzt auch "Finni" gestorben.

Der Name Mang, das war der Inbegriff für g’standene Wirtsleute, er prägte eine Ära am Tegernsee und von 1976 bis 1991 das Bräustüberl. Während Josef, genannt „Pepp“, gerne von Tisch zu Tisch durchs Gewölbe-Lokal streifte und den Ratsch mit den Stammgästen pflegte, sorgte Josefa, genannt „Finni“, im Hintergrund dafür, dass der Laden lief. Und er lief – damals wie heute. 

Kennengelernt hatten sich Josef und seine vom Starnberger See stammende, elf Jahre jüngere Frau Josefa – wie könnte es anders sein – 1950 in einem Gasthof: im Guggemos, den Josefs Eltern bewirtschafteten. 1954 läuteten die Hochzeitsglocken, und im gleichen Jahr übernahm das Paar den Guggemos von den Eltern. Deren Partnerschaft mit dem Brauhaus, dem die Gaststätten auch heute noch gehören, hatte schon 1937 begonnen. 1969 eröffnete das Paar den Schlosskeller, der früher einmal Mälzerei und Keller der Brauerei war, ehe die Mangs 1976 dann den Sprung ins Bräustüberl gleich nebenan schafften. 

"Finni war eine super Wirtin"

Es war eine Mischung aus angeborenem Gespür und Erfahrung im Umgang mit Gästen und Personal, die die Mangs damals zu den perfekten Bräu-stüberl-Wirtsleuten machte. Als sich Josef und Josefa 1991 in den Ruhestand verabschiedeten und Tochter Monika mit ihrem Ehemann Reiner Prechtl die Traditions-Gaststätte übernahm, fiel Stammgästen und Bedienungen der Abschied schwer. Von da an habe sich vieles geändert, sagen jene, die noch heute an den Stammtischen sitzen. „Die Finni war eine super Wirtin“, erinnert sich auch Jeannine „Schanni“ Mohrenweiser, die schon seit 1962 im Bräustüberl serviert. „Sie hat echt gerackert und geschuftet. Und dabei konnten wir immer noch Gaudi mit ihr haben.“ Manchmal half Josefa noch aus, doch als ihr Mann 2003 starb und Peter Hubert die Regie übernahm – anfangs zusammen mit Christian Döbler, dem früheren Wirt des Weißen Bräuhauses in München – zog sich Finni ganz in ihr Haus in Tegernsee zurück. 

Ihr Leben hatte deutliche Spuren hinterlassen. Körperlich und geistig geschwächt starb sie im Alter von 83 Jahren im Seniorenheim Schwaighof. Der Seelengottesdienst für Josefa Mang findet am Freitag, 27. Mai, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Tegernsee statt, anschließend ist Beerdigung. 

gr

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