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In dieser Baugrube stand bis vor Kurzem das Wasser. Jetzt ist sie leergepumpt .

Kuriose Baugrube in Tegernsee-Süd ist wieder leergepumpt

Der See ist weg, das Haus kann kommen

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Die Baugrube an der Schwaighofstraße hat schon für Aufsehen gesorgt, weil das Wasser wie in einem See darin stand. Jetzt ist die Grube wieder trocken, und auch beim geplanten Haus gibt‘s Änderungen.

Tegernsee – Die cwbauprojekte GmbH aus Gmund baut an der Schwaighofstraße in Tegernsee-Süd ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen und hat damit für Aufsehen gesorgt. Die Baugrube, die ganz nah am Seeufer und damit im Überschwemmungsgebiet eines hundertjährigen Hochwassers liegt (HQ100), stand von Beginn an voller Wasser. Passanten wunderten sich über den „See am See“. Dies sei nicht Ungewöhnliches, so Firmenchef Christian Werth. Inzwischen ist der Mini-See abgepumpt, die Betonwanne trocken.

Bei seiner jüngsten Sitzung musste sich der Bauausschuss mit einigen Änderungen befassen. Aus einer Balkontür soll ein Panoramafenster werden, die Balkone sollen tiefer und zudem ums Eck verlaufen, auch die Terrassen sollen vergrößert werden. „Unproblematisch“, fasste Rathaus-Geschäftsleiter Hans Staudacher zusammen. 

Dass in der Dachfläche insgesamt 17 statt elf Dachfenster eingeplant werden, muss die Stadt hinnehmen. Dachfenster seien in der örtlichen Gestaltungssatzung nicht geregelt, so Staudacher. „Das ist eine Lücke“, meinte auch Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) und fand, dass die Satzung dringend überarbeitet werden müsse. Rudolf Gritsch (CSU) kommentierte den vorgestellten Tekturantrag so: „Das Haus ist insgesamt gelungen, deshalb gehen die Änderungen in Ordnung.“ Das fanden auch die Kollegen am Ratstisch und stimmten daher komplett zu.  

gr

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