Hier wütete das Monster-Gewitter über dem Landkreis Miesbach
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Von Otterfing bis Bayrischzell

Gewittersturm: 15 Feuerwehren über Nacht im Dauereinsatz

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Es donnerte und blitzte im Sekundentakt - und dann heulten die Sirenen. Die Feuerwehren im ganzen Landkreis rückten in der Nacht wegen des Riesengewitters im ganzen Landkreis aus.

Update, 11.22 Uhr

Die Arbeit für die Feuerwehren ist noch nicht vorbei. Gerade rückte die Feuerwehr Wall aus, weil im Rainerweg in Wall ein Baum auf ein Haus zu stürzen droht. 

Ursprünglicher Artikel: Mittwoch, 10.34 Uhr

Landkreis - Die Gewitterwalze reichte von Tirol bis nördlich von München. Unaufhaltsam rollte sie von Westen auf den Landkreis Miesbach zu. Vom Tegernseer Tal aus war das flackern schon gegen 21 Uhr über Lenggries zu beobachten, kurz danach herrschte plötzlich auch über dem See selbst Weltuntergangsstimmung. Die Blitze leuchteten schneller als im Sekundentakt, als wäre gerade ein Filmstar über den Wolken auf einen roten Teppich getreten. Dazu zogen Sturmböen auf, die Bäume spielend niederdrückten wie Strohhalme. 

Und auch die Blitze blieben nicht hoch oben in den Wolken. Sie sausten ins Tal - zuhauf. Ein Hobbyfotograf aus dem Tal war in Richtung Aueralm über Wiessee unterwegs, weil er ein schönes Gewitterfoto schießen wollte. Erst sah es ruhig aus, das Blitzen war noch weit - dann plötzlich schossen die Lichtpfeile in die Bäume neben ihm, als würden sie ihn verfolgen. Er kam gerade noch so wieder davon - hinter ihm stürzten Stämme über die Straße.

So oder so ähnlich hat es sich vielerorts im Landkreis abgespielt. Am Campingplatz Seehamer See beobachtete Peter Faus von der Verwaltung: „Die Leute waren heilfroh, dass sie vor dem Gewitter noch untergekommen sind. Bei ein paar Wohnwägen hat es ein paar Dachluken weggerissen. Da kommt Arbeit auf die Werkstätten zu. Die Zelte haben den Sturm ohne Schaden überstanden. Alle sind lebendig.“

Es war ein beispielloser Gewittersturm - und als das krachen der einschlagenden Blitze gerade weniger wurde, fingen die Sirenen an zu heulen. 15 Feuerwehren rückten laut Kreisbrandrat Anton Riblinger nach dem Sturm aus. Insgesamt zählt er mindestens 32 Einsätze.

Meist ging es um Sturmschäden. Im ganzen Landkreis waren Straßen von umgestürzten Bäumen blockiert. Die Feuerwehrler arbeiteten bis 1 Uhr nachts, um die Schäden zu beseitigen.

kmm/pr

Die tollen Bilder sind von foto-webcam-org.

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