Die Hochfeldstraße bleibt wegen der Bauarbeiten am Quartier Tegernsee länger gesperrt als geplant.
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Die Hochfeldstraße bleibt wegen der Bauarbeiten am Quartier Tegernsee länger gesperrt als geplant.

Stadt Tegernsee verlängert Sperrung wegen Baustelle am Quartier bis Februar 2022

Hochfeldstraße bleibt weiterhin dicht

  • Gerti Reichl
    VonGerti Reichl
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Wegen der Baustelle am Quartier Tegernsee bleibt die Hochfeldstraße weiter gesperrt. Das hat der Bauausschuss jetzt beschlossen.

Tegernsee – Es geht rund auf der Baustelle zum Quartier Tegernsee. Seit das Salzburger Unternehmen Planquadrat T2 auf dem ehemaligen Krankenhausareal drei Mehrfamilienhäuser und ein Hotel baut, ist die Hochfeldstraße zwischen dem E-Werk Tegernsee und der Prinz-Karl-Allee für den Durchgangsverkehr gesperrt. Diese Anordnung, die die Stadt 2018 erlassen und ursprünglich bis 30. September 2020 befristet hatte, wurde bereits einmal verlängert.

Jetzt lag dem Bauausschuss der Antrag vor, die Sperrung erneut zu verlängern – bis Februar 2022. Die Planquadrat GmbH begründet den Antrag mit dem enormen Platzbedarf an Park- und Lagerfläche und einer massiven Verkehrskollision, die andernfalls zu befürchten sei.

Hochfeldstraße weiter gesperrt: Die Stadt profitiert davon

„Für die Stadt wäre die längere Schließung durchaus von Vorteil“, fand Bauamtsleiterin Bettina Koch – dies auch im Hinblick auf die Baustelle der Stadt, sprich das geplante Feuerwehrhaus. Sebastian Lorenz (CSU) erkundigte sich, wer für den Unterhalt der Straße zuständig sei. Die Straße sei inzwischen so löchrig, dass sie für die Feuerwehr nurmehr schwer zu befahren sei, monierte Lorenz. Koch versicherte, diese Beschwerde an die Baufirma weiterzureichen.

Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) berichtete ebenfalls von Beschwerden, die Bürger grundsätzlich wegen der Sperrung geäußert hätten. Er fand aber, dass die verlängerte Sperrung durchaus Sinn mache. Damit könnte der Bau schneller vorankommen, argumentierte der Rathauschef. Jetzt ein Nadelöhr zu schaffen, werde nur Probleme bereiten, so Hagn. Auch Peter Hollerauer (FWG) konnte den Antrag nachvollziehen, er sei sinnvoll und schlüssig. Einstimmig wurde die längere Sperrung genehmigt.

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