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Martin Tschoner, Tourismus-Chef am Achensee.

„Veranstaltung trägt Kompetenzsteigerung bei“

Interview mit Achenseer Tourismus-Chef zum MTB-Festival

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Über das Thema Mountainbike am Achensee haben wir mit Martin Tschoner (48), Geschäftsführer des Tourismusverbands Achensee, gesprochen.

Herr Tschoner, sind Sie den Tegernseern so weit voraus, was die Ausweisung von Radstrecken betrifft?

Tschoner: In Tirol und natürlich auch am Achensee gibt es seit vielen Jahren das MTB-Modell Tirol. Hier bekommt der Grundbesitzer eine entsprechende Entschädigung, und es ist auch die Versicherung beziehungsweise die Beschilderung genau geregelt.

Können bei Ihnen Strecken durch Privatgrund so einfach als Radstrecken ausgewiesen werden?

Tschoner: Nein. Es gibt für jede Strecke einen Vertrag mit dem entsprechenden Grundeigentümer.

Wie ist das Verhältnis zwischen Grundbesitzern und Mountainbikern?

Tschoner: Wie vermutlich überall. Es gibt Grundeigentümer, die dem Thema positiv begegnen, und solche, die keine Freude mit Mountainbikern haben. Wichtig ist für uns eine Lenkung, um ein mögliches Konfliktpotenzial zwischen Wanderern und Bikern zu vermeiden.

Sie sind sicher sehr erfreut, dass das MTB-Festival nun bei Ihnen steigt.

Tschoner: Wir nennen uns „Achensee – Tirols Sport & Vitalpark“. Eine solche Veranstaltung trägt zur Kompetenzsteigerung im Thema MTB bei.

Gibt es Ansatzpunkte zur Zusammenarbeit mit der Tegernseer Tal Tourismus GmbH?

Tschoner: Wir haben ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis und immer wieder Berührungspunkte, etwa bei den Themen Alpenüberquerung oder Radfernweg.

Ganz provokant gefragt: Was hat Achensee, was Tegernsee nicht hat?

Tschoner: Ein genehmigtes Streckennetz für die Veranstaltung.

gr

Lesen Sie auch unser Feature zum Thema: Was hat der Achensee, was der Tegernsee nicht hat?

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