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Der Vorstand: (h.v.l.) Philipp Rohrmoser, Maximilian Wieczorek, Franz Bressler und (v.v.l.) Lisa Sophie Rohrmoser, Juliana Iosif, Simeon Stalev sowie Ortsvorsitzenden Szymon Tupta mit Verena Assum, JU-Kreisvorsitzende. Foto: TP

Jung-Politiker haben viel vor

Junge Union Tegernsee-Egern-Kreuth gegründet - Das sind ihre Ziele

Tegernsee-Egern-Kreuth hat jetzt eine eigene Junge Union. Vorsitzender Szymon Tupta (18) will vieles ändern und hat klare Vorstellungen - vor allem in der Asylpolitik.

Tegernsee – Aufstehen und die Stimme erheben, das ist das Motto des neu gegründeten Ortsverbands der Jungen Union Tegernsee-Egern-Kreuth. Ortsvorsitzender Szymon Tupta (18) stellt die Flüchtlingspolitik und die Zusammengehörigkeit von CSU und Kirche in den Mittelpunkt und sagt: „Wir wollen nicht nur große Versprechen machen, wir wollen sie durchsetzen.“

Zum Thema Asyl bezieht Tupta eine klare Position. Die JU Tegernsee-Egern-Kreuth sei für eine Begrenzung des Zuzugs auf Bundesebene und gegen den im Raum stehenden Einzug von 60 Flüchtlingen ins Bastenhaus in Tegernsee. Heute würden Flüchtlinge durch die Politik unterstützt, früher mussten sie aus eigener Kraft finanziell Fuß fassen. Schuld sei die desorientierte politische Führung ganz oben. „Wir werden von einer links-grünen Politik diktiert.“ Deswegen sei die JU für eine neue Regierung mit Horst Seehofer als Bundeskanzler.

Mit dem Verzicht auf das „Rottach“ im Namen wolle der JU-Ortsverband die Zusammengehörigkeit von Kirche und Mutterpartei hervorheben, erklärt Tupta: „Unser Pfarrverband trägt den gleichen Namen. Damit wollen wir ein klares Statement setzen: CSU und Kirche gehören zusammen.“

Die JU legt wert auf eine intensive Vernetzung. Der Grundstein dafür wurde gelegt bei Treffen mit den benachbarten JU-Ortsvorsitzenden Peter Zacherl (Gmund) und Christian John (Bad Wiessee) sowie der JU-Kreisvorsitzenden Verena Assum, die sich freut, „dass es nach zehn Jahren wieder einen aktiven Ortsverband im Süden des Tegernseer Tals gibt“. Innerhalb des Ortsverbands ist Simeon Stalev für Rottach-Egern und Maximilian Wieczorek für Kreuth zuständig.

Erfahrung gesammelt hätten die JU-Mitglieder schon, betont Tupta, zum Beispiel als Moderatoren der Beachvolleyball-Party. Im Zuge der anstehenden Wahlen hätten sie sich für den Haustür-Wahlkampf eingesetzt. Im JU-Kreisverband soll es dafür Schulungen geben.

amk

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