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An der Anlegestelle der Seenschifffahrt in Tegernsee war der Andrang beim Auftakt am Samstag groß.

Adventszaubers 2017 am Tegernsee

Märkte am Tegernsee: Touristiker erwarten noch mehr Besucher

Der Run auf die Tal-Märkte war riesig. Zwei Wochenenden mit Pendel-Schiffen zwischen den Weihnachtsmärkten stehen noch an. Die Organisatoren wollen sich wappnen. 

Tegernseer Tal – Die Landschaft weiß bezuckert, die Kälte trocken: Der Auftakt des Adventszaubers am Tegernsee am vergangenen Wochenende hätte aus Sicht der Touristiker kaum besser laufen können.Tausende Besucher strömten an den See, wo drei Schiffe zwischen den Weihnachtsmärkten in Tegernsee, Rottach-Egern und Bad Wiessee pendelten.

Von 10 000 Besuchern dürfte durchaus auszugehen sein, denn in den Gassen zwischen den Marktständen drängten sich die Besucher dicht an dicht, und an den Bootsanlegern warteten die Christkindlmarkt-Pendler auch mal gut 40 Minuten, bis sie aufs Schiff konnten.

Peter Rie, Veranstaltungsmanager bei der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) wollte auf Anfrage unserer Zeitung gestern Abend kurz vor dem Zapfenstreich des Auftaktwochenendes noch keine konkrete Zahl in den Mund nehmen. Aber: „Der Andrang war super, es waren wohl mehr als im Vorjahr.“ Organisatorisch kam es laut Rie nicht zu Problemen. Im Laufe des Montags werde den Touristikern die Auswertung der Passagierzahlen der Seenschifffahrt vorliegen. Die Auswertung wird auch für die Organisatoren spannend: „Erfahrungsgemäß ist das zweite Wochenende das stärkste“, so Rie. „Wir wappnen uns für den großen Ansturm.“

Die Organisatoren im November bei der Vorstellung des Adventszauber-Programms: (v.l.) Kulturführerin Gretel Rombach, Veranstaltungsmanager Peter Rie und TTT-Chef Christian Kausch sowie der Tegernseer Seenschifffahrts-Leiter Lorenz Höß.  

Wie berichtet, nahm die Seenschifffahrt heuer zusätzlich zu einem großen und einem kleineren Schiff das zweite große Schiff ein, um den Andrang besser handeln zu können und lange Wartezeiten zu vermeiden. „Wir haben 25 Prozent mehr Kapazitäten.“ Dadurch, dass bereits um 13 Uhr eine Rundfahrt angeboten wurde, versuchten die Organisatoren, den Adventszauber zu entzerren. Die meisten Besucher verzeichne erfahrungsgemäß übrigens der Schlossmarkt in Tegernsee. Rie führt das auf den fußläufigen Anschluss zur BOB zurück.

Schon am BOB-Bahnsteig am Münchner Hauptbahnhof war der Andrang am Samstagmittag spürbar gewesen. Wobei man bei der Bewerbung des Adventszaubers versucht habe, nicht vorrangig Tagesgäste anzulocken, denen die Infrastruktur bekanntlich inzwischen regelmäßig kaum mehr gewachsen zu sein scheint, sondern Übernachtungsgäste anzulocken. „Wir fahren die Werbung in München und das Umland zurück“erklärt Rie im Gespräch. Stattdessen habe man versucht, Gäste in einer Entfernung anzusprechen, für die der Adventsausflug an den Tegernsee ein Wochenendtrip darstellt und die eine Nacht im Tal verbringen.

Ob die TTT den Adventszauber mit Pendelschiff nun im näheren Einzugsgebiet bewirbt oder nicht: Die Attraktion spricht sich freilich auch herum. Das dürfte auch nach dem diesjährigen Auftakt gelten, der die Besucher mit einem Wintertraum in Weiß am Tegernsee begrüßte. „Das ist ein Selbstläufer geworden.“

Alle wichtigen Info zum Adventszauber und allen Weihnachtsmärkten im Tegernseer Tal haben wir hier auf einen Blick zusammengefasst.

Katrin Hager

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