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Traumlage am See: Jetzt hofft der Wirt des Schlosskellers auf viele Sonnentage.

Insolvenzverwalterin: "Probleme sind lösbar"

Nach Insolvenz: Schlossbrennerei weiter geöffnet 

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Tegernsee - Der Betrieb des Gasthofs Schlossbrennerei  läuft ohne Einschränkung weiter - auch wenn ein Insolvenzverfahren läuft. Das versichert Insolvenzverwalterin Anke Keller.  

Ein gepflegter Wirtsgarten mit leuchtend weißen Schirmen direkt am Tegernsee-Ufer, drinnen ein gepflegtes Ambiente. „Ein kleines Juwel ist das“, sagt Anke Keller über die Tegernseer Schlossbrennerei. Eines, das trübe Zeiten hinter sich hat. Das ist auch der Grund, warum Keller derzeit für den Betrieb verantwortlich ist. Drei Jahre nach der Wiedereröffnung nach aufwendigem Umbau ist der Gasthof in die Insolvenz geschlittert.

Das Amtsgericht Wolfratshausen hat Rechtsanwältin Anke Keller am 1. Juni als Insolvenzverwalterin eingesetzt. Der Gast spürt davon nichts, der Betrieb geht ohne jede Einschränkung weiter. Das Wirtepaar Guido und Julia Stocker legt sich ungebrochen ins Zeug, unterstützt von einem engagierten Team. Sie hoffen, dass auf die Regenperiode eine Schönwetterphase folgt. „Der Betrieb ist sehr saisonabhängig“, sagt Guido Stocker. 

Vor drei Jahren hatte er die Betriebsführung des Gasthofs übernommen. Seine Frau Julia hat ihn vom Herzoglichen Brauhaus gepachtet. Gleich zu Beginn verhagelte das Juni-Hochwasser 2013 das Geschäft. Tegernsee war überflutet. 

Die Räume der Schlossbrennerei blieben zwar vom Hochwasser verschont. Aber es kamen keine Gäste. Ein schwerer Start für einen Betrieb, der sich erst einmal etablieren muss. Und das musste die Schlossbrennerei, die aus dem alten Gasthof Schlosskeller entstanden ist. Letzterer hatte es schwer neben dem erfolgreichen Bräustüberl. 

Ein aufwendiger Umbau und ein neues Konzept mit aufpolierter Speisekarte sollten dem Gasthaus in Traumlage zum Aufschwung verhelfen. Inzwischen sei der Betrieb auf einem guten Weg, sagt Insolvenzverwalterin Keller. Sie sei sicher, dass der Betrieb mit Hilfe des engagierten Wirts und seiner motivierten Mannschaft erfolgreich geführt werden könne. Auch die Verpächterin habe daran großes Interesse, meint Keller. „Die Probleme sind lösbar.“

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