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Gewohnte Qualität mit neuer Optik: Harald Kirch, Geschäftsführer Milchproduktenhandel Oberland, Georg Bauer, Vorstand Milchhof Miesbach, und Künstler Klaus Altmann präsentieren die neue Bauern-Milch-Verpackung.

Mit Herzblut, Kreativität und Charme

Neue Optik für bayrische Bauernmilch

Die Milch aus der Region hat ein neues Verpackungsdesign. Die Vorstellung desselben nutzten Bauern wie Politik, um die kleinstrukturierte Landwirtschaft im Landkreis zu loben.

Tegernsee – Die Optik ist neu, eines aber bleibt: „Bis heute hat sich nichts geändert, was unser Qualitätsversprechen angeht.“ Das bekräftigte nun Georg Bauer, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Milchhof Miesbach, in den Tegernsee Arkaden bei Vorstellung der neuen Verpackung des Produkts Bayerische Bauern-Milch. Auf der sind ab sofort Aquarelle von Künstler Klaus Altmann zu sehen. Das „neue Gwand“ gefiel.

Harald Kirch, Geschäftsführender Vorstand der Milchproduktenhandels Oberland eG, präsentierte die Aufmachung im Detail. Es steht auf jeder Packung zu lesen: „Natürlich ohne Gentechnik“, „Gesundheit und Tierwohl“, „Von kleinen Bauernhöfen“, „Fairer Preis für Bauern“, „schonende Herstellung“ und „Mehr als ein Milchgenuss.“ Dabei soll die Milch nicht nur ein gesundes Lebensmittel sein, sondern eine Botschafterin des Landkreises Miesbach. Der ist ganz wesentlich von der Milchwirtschaft geprägt, wie unter anderem auch VizeLandrat Klaus Thurnhuber betonte. „Der Landkreis ist stolz auf Euch“, rief er den Genossen zu.

Bauer stieß in dasselbe Horn. Nicht nur Bio-Bauern – bekanntlich liegt deren Anteil im Kreis Miesbach mit 30 Prozent so hoch wie sonst nirgends in Deutschland – sondern auch die traditionell wirtschaftenden Landwirte würden im Einklang mit der Naturlandschaft arbeiten, die Hage und somit die Kulturlandschaft pflegen und „alles sauber beieinander halten“. Bauers Dank galt in diesem Zusammenhang den kleinstrukturierten Betrieben mit durchschnittlich 25 Milchkühen und einer Produktionsleistung von rund 140 000 Litern im Jahr.

Der Genossenschaft gehören etwa die Hälfte der rund 650 Milchbauern im Kreis Miesbach an. Sie vermarkten ihre Milch über sie, 50 Millionen Kilogramm pro Jahr, einen Teil davon als Bayerische Bauern-Milch.

„Die Milcherzeugergemeinschaft Miesbach ist nicht die größte, aber die selbstbewussteste“, bescheinigte auch Herbert Maier, Vorsitzender der Bayern MeG. Sie habe die Bauern-Milch als Gütesiegel und Qualitätsversprechen etabliert. Was an Werbe-Etat fehle, machten die Miesbacher mit Herzblut, Kreativität und Charme wett. Wie eben jetzt mit den neuen, kunstvollen Verpackungen.  ak

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