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Vorsicht ist angesagt, sonst könnte es in Bayerns Wäldern die nächsten Tage auch so aussehen.

Luftüberwachung durch Katastrophenschutz eingeleitet

Regierung warnt vor hoher Waldbrandgefahr

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Landkreis - Obwohl das Frühjahr noch gar nicht richtig angefangen hat, besteht am Alpenrand erhöhte Waldbrandgefahr. Der Landkreis Miesbach ist besonders gefährdet.

Klingt skurril, ist aber auch kein Aprilscherz. Starker Föhnwind und zunehmende Trockenheit machen's möglich: Die Regierung von Oberbayern und der Deutsche Wetterdienst warnen vor einer hohen Waldbrandgefahr. Es besteht Gefahrenstufe 4. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Frühjahrsgrillen abgesagt

Die Regierung warnt dringend davor, in einem Wald und weniger als 100 Meter davon entfernt offenes Feuer zu entzünden. Damit sind nicht nur Lagerfeuer gemeint, sondern auch das erste Frühjahrsgrillen im eigenen Vorgarten. Ferner warnen die Behörden davor, Gartenabfälle abzubrennen oder Pflanzenreste abzusängen. Eigentlich sollte in Waldnähe gar kein offenes Licht mehr angezündet werden. Das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Sachen ist freilich auch keine gute Idee. Dazu zählt auch - genau - die Zigarette.

Katastrophenschutz lässt Hubschrauber starten

Wegen der erhöhten Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern eine Luftbeobachtung angeordnet. Ab Freitag bis Dienstag fliegen jeden Nachmittag Hubschrauber über die Wälder im südlichen Oberbayern. Geflogen wird von den Stützpunkten Erding, Mühldorf am Inn und Garmisch-Partenkirchen (Ohlstadt). Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen vom Katastrophenschutz.

kmm

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