Runderneuert: In der Seesauna in Tegernsee stellte Manfred Pfeiler (vorne) von den Tegernseer Kur- und Versorgungsbetrieben die Umbauten vor, die während der Corona-Schließung erfolgten.  Foto: Thomas Plettenberg
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Runderneuert: In der Seesauna in Tegernsee stellte Manfred Pfeiler (vorne) von den Tegernseer Kur- und Versorgungsbetrieben die Umbauten vor, die während der Corona-Schließung erfolgten.

Geburtstagsfeier nach Umbau während des Corona-Lockdowns

Saunen mit Abstand in Seesauna Tegernsee: „Menschen begrüßen neuen Freiraum“

  • Alexandra Korimorth
    vonAlexandra Korimorth
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Die Seesauna in Tegernsee hat jetzt ihren zwölften Geburtstag gefeiert. Die Zeit des Corona-Lockdowns wurde für Umbauten und Modernisierungen genutzt.

Tegernsee – Zum zwölften Geburtstag der Seesauna Tegernsee konnten Betriebsleiterin Daniela Hidalgo, Manfred Pfeiler von den Tegernseer Kur- und Versorgungsbetrieben (TKV), Herbert und Patrick Doll von der monte mare Betriebs-GmbH sowie Vizebürgermeister Michael Bourjau etliche Neuerungen in der beliebten Sauna- und Wellnesseinrichtung präsentieren. „Wir haben die Coronakrise genutzt, um zu investieren – vor allem in die Küche und die Duschen und damit in neue Hygienestandards“, erklärte Manfred Pfeiler. Was die Zahl der Besucher angeht, sehe es eigentlich wieder so aus wie vor zwölf Jahren. Zeitgleich dürfen wegen der Corona-Beschränkungen maximal 122 Besucher anwesend sein. Markierungen auf dem Boden des Eingangsbereichs oder Klettbänder in den Saunen sowie Glaswände sorgen für den nötigen Abstand.

In den Duschen wurden großflächige Fliesen verbaut. Bedeutet: weniger Fugen. Wie die neuen Armaturen sind sie leichter hygienisch sauber zu halten. Das Dampfbad mit neuer Lichttechnik bleibt zunächst noch geschlossen. Dafür gibt es im Foyer und im Zentrum nun Kräuterdampföfen. Die Aufgusstafel wurde digitalisiert, obwohl es bis auf weiteres keine Aufgüsse mit „verwedelter“ Luft in den Saunen gibt. In der Kelosauna kommen noch Birkenzweige und -sud zum Einsatz. Die anderen Saunen werden kontinuierlich via eindrucksvollen Eiskugeln bedampft, die mit Kräuteressenzen und Ölen versetzt sind. „Die Menschen begrüßen den neuen Freiraum und die Aufenthaltsqualität“, berichtet Hidalgo von den ersten Erfahrungen seit der Wiedereröffnung am 24. Juli.

Auch im Strandbad ist die Besucherzahl begrenzt

Das gelte auch fürs Strandbad. Hier dürfen aktuell statt 300 nur 170 Badegäste rein. Auf dem Floß sind nur noch sieben Schwimmer erlaubt. Sonnenbaden geht dafür nun auch auf den neuen Liegedecks. Die Gäste seien sehr diszipliniert, sagt Hidalgo. „Generell sind die Menschen noch vorsichtig und zurückhaltend. Aber das hilft uns in der Anlaufzeit“, weiß Betreiber Herbert Doll. „Sie müssen erst wieder Vertrauen fassen. Deshalb fahren wir die Betriebe mit individuell ausgeklügelten Hygienekonzepten.“

Im Bistro heißt das: keine Dekoration, bis auf die wechselnde Bilderausstellung. Noch werden hier türkische Spezialitäten vom Imbissstand serviert. Ab 24. August, wenn sich die Abläufe in der vergrößerten und modernisierten Küche eingespielt haben, gibt es auch wieder die beliebten Snacks und Salate. Und den eigens zum zwölften Geburtstag kreierten, alkoholfreien Meloni-Spritz.  ak

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