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Hier verprügelten mehrere Iraner einen Pakistani: Asylbewerberunterkunft Tegernseer Dreifachturnhalle.

Iraner schlagen mit Blechrohr auf Pakistani ein

Wann wird die Tegernseer Turnhalle wieder frei?

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  • Christina Jachert-Maier
    Christina Jachert-Maier
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Tegernsee - Mit der Blechstange schlugen mehrere Iraner in der Tegernseer Turnhalle auf einen Pakistani ein. Offensichtlich war der Mann vorher betrunken über einen Spind gestolpert. 

Aktualisierung, 16.05 Uhr: Sollte die Turnhalle als Unterkunft nicht längst aufgelöst werden? Wir haben nachgefragt, tatsächlich dauert das ganze doch länger, als gedacht: Aktuell leben dort 99 Menschen. 86 sind Asylbewerber, 13 bereits anerkannte Flüchtlinge. Heute werden 30 Asylbewerber von dort in die Holzkirchner Halle verlegt. Geräumt wird die Halle in der Woche nach Pfingsten, ab Dienstag, 17. Mai.

Ursprünglicher Artikel:

Die Attacke ereignete sich bereits am vergangenen Mittwoch gegen 23.30 Uhr. Wie die Polizei berichtet, kam ein 28-jähriger Pakistani nach eigenen Angaben angetrunken in die Halle. Da das Licht bereits ausgeschaltet war, stolperte der Mann wohl über einen Spind und weckte damit einen 19-Jährigen Iraner - auch er war laut Polizei nach eigenen Angaben betrunken.

Ein Streit entstand, von dem Lärm aufgeschreckt kamen mehrere Iraner dazu, weil sie laut Polizei davon ausgegangen waren, dass der Pakistani den Iraner geschlagen hatte, oder schlagen wollte.

Gemeinschaftlich schlugen vier iranische Staatsangehörige den 28-jährigen Pakistani, indem drei ihn festhielten und einer ihm mit einem 30 Zentimeter langen Blechrohr mehrere Schläge versetzte. Einer der Schläge traf ihn am Kopf. Dadurch erlitt er eine Platzwunde und eine Gehirnerschütterung, die im Krankenhaus stationär behandelt werden musste.

Auch der 19-Jährige hat eine Gehirnerschütterung und Blutergüsse im Gesicht. Woher die Verletzungen des Iraners stammen, ist aber nicht ganz klar. Laut Polizei liegen widersprüchliche Aussagen vor. Fremdverschulden könne weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Gegen die vier Iraner werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

kmm/jm

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