Zur Vorbereitung auf die Eröffnung markiert Betriebsleiterin Daniela Hidalgo die Sitzplätze auf den Bänken in der Kelo-Sauna.
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Zur Vorbereitung auf die Eröffnung markiert Betriebsleiterin Daniela Hidalgo die Sitzplätze auf den Bänken in der Kelo-Sauna.

„Klare Vorgaben fehlen noch“ – Vorlaufzeit nötig

Seesauna Tegernsee: Warum Schwitzen erst ab 7. Juli wieder möglich ist

  • Gerti Reichl
    VonGerti Reichl
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Nach und nach kehrt Leben zurück – doch Fans der Seesauna müssen sich noch etwas gedulden. Erst ab Mittwoch, 7. Juli, ist Schwitzen dort wieder möglich. Warum nicht früher? Daniela Hidalgo, Betriebsleiterin im Monte Mare Tegernsee, klärt auf.

Tegernsee - Laut aktualisierter staatlicher Verordnung „Solarien, Saunen, Bäder, Thermen... mit Infektionsschutzkonzept“ wieder öffnen dürfen? „Es gibt letztlich noch keine klaren Vorgaben“, begründet die Betriebsleiterin den am Montag beschlossenen Termin. Zwar gebe es ein Hygienekonzept, das zwischen den Lockdowns schon zur Anwendung kam, doch man wisse eben noch nicht, ob dieses auch jetzt so umgesetzt werden könne. Damals war der Zutritt auf eine Person pro zehn Quadratmeter beschränkt, berichtet Hidalgo. Statt 160 Personen wie zu Vor-Corona-Zeiten, war nur 100 Besuchern gleichzeitig der Zutritt erlaubt. „In die Kelo-Sauna durften nur 17 statt 50 Gäste rein, was eigentlich für mehr Aufenthalts-Qualität gesorgt hat“, findet Hidalgo. Ob die grünen Platzmarkierungen auf den Saunabänken ebenso bleiben wie die Vorgabe, dass der Bademeister beim Sauna-Aufguss mit dem Handtuch nicht wedeln darf, werde sich zeigen. Ungeklärt seien noch weitere Fragen, etwa nach Testpflicht, dem Verleih von Bademänteln oder der Benutzung des Haarföns. Fest stehe, dass das Gesundheitsamt das Konzept absegnen müsse.

Parallel zur Sauna sollen ab 7. Juli die Außengastronomie und das Strandbad öffnen. „Die steigenden Temperaturen spielen uns in die Karten“, sagt Hidalgo, die sich auf die Wiedereröffnung ebenso freut, wie ihre 38 Mitarbeiter und die Stammgäste. „Wir bekommen täglich Mails und Anfragen“, berichtet Hidalgo. „Unsere Gäste sitzen offenbar auf gepackten Taschen und hoffen, dass es wieder losgeht.“ Die Zahl von knapp 100 000 Besuchern jährlich, wie vor Corona, dürfte vorerst nicht erreicht werden.  

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