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Das Seehotel Zur Post an der Hauptstraße in Tegernsee steuert einer ungewissen Zukunft entgegen.

Tegernsee rechnet mit Leerstand 

Seehotel zur Post: Stadt will Hotel-Standort erhalten

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Das Seehotel Zur Post in Tegernsee steuert einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Stadt stellt sich auf einen Leerstand ein - will die Zukunft aber auch etwas gewisser machen. 

Tegernsee – Nach wie vor ist nicht klar, was die Erben der früheren und inzwischen verstorbenen Besitzerin Rosemarie Neusen mit dem Besitz vorhaben. Wie berichtet, gehen die langjährigen Pächter Brigitte und Eduard Zech davon aus, dass am 15. November Schluss ist. Dem Personal wurde teilweise bereits gekündigt. In der Stadt stellt man sich bereits auf einen Leerstand ein.

Doch was ist dann? Um zu verhindern, dass das Hotel in die Hände von Spekulanten fällt und für den Ort verloren geht, hat der Stadtrat jetzt zur Sicherheit folgenden Weg gewählt: Einstimmig hat das Gremium die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen, der das Areal als Sondergebiet „Hotel“ beschreibt. Im Flächennutzungsplan ist es bereits als Sondergebiet Fremdenverkehr ausgewiesen, und daran soll sich nichts ändern. Auf den Erlass einer Veränderungssperre, die jegliche Bautätigkeit untersagt, will die Stadt aber vorerst verzichten. Das Gebiet soll eine Fläche umfassen, die im Norden den Kurgarten und das Olaf-Gulbranson-Museum beinhaltet, seeseitig und im Süden an die Bundesstraße sowie im Osten an die herzoglichen Gebäude grenzt. Mit diesem Weg waren alle einverstanden.  

gr

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