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Schwungvoll dabei: die Mannschaft der Gemeinde Rottach-Egern mit Jakob Appoltshauser (vorne) und (hinten v.l.) Karl Kölbl, Hermann Ulbricht, Tobias Maurer, Florian Baier sowie Vitus Mittelbach. 

ATS-Chef Harald Gmeiner über den Sieg seines Teams beim Eisstock-Turnier

„Locker bleiben, dann läuft’s“

Tegernsee - 2016 noch Letzter, heuer Sieger. Das muss man erst einmal hinkriegen. ATS-Chef Harald Gmeiner über das Geheimnis erfolgreicher Eisschützen.

Knackige Temperaturen, dicke Schneeflocken: Beste Eisstock-Bedingungen herrschten am Montagabend beim traditionellen Einladungsturnier der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) um den Tegernseer Wanderpokal. Unter 19 Mannschaften mit 76 Teilnehmern räumte am Ende das Team der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) mit dem Chef Harald Gmeiner, Evi Krinner, Holger Wernet und Sebastian Freund den Pokal ab, der nun ein Jahr lang im Büro der ATS stehen darf. Harald Gmeiner erklärt, wie es zu dem Erfolg kam.

-Herr Gmeiner, Glückwunsch! Wie geht das denn? 2016 war Ihr Team noch Letzter!

Heuer ist es einfach sensationell gut gelaufen.

Sie haben bestimmt trainiert?

Keineswegs. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr haben wir diesmal vorher nicht trainiert. Genau das war wahrscheinlich das Erfolgsrezept. Locker bleiben, dann läuft’s.

Hatten Sie Ihre eigenen Eisstöcke dabei?

Ich persönlich schon, meine Kollegen haben sich welche geliehen. Ich bin deswegen noch lange kein Eisstock-Freak, aber das ein oder andere Mal, wenn ein See zufriert, dann rück’ ich schon aus.

Im Duell mit der TTT hat die ATS nun die Nase vorn.

Diese Schlagzeile hatte ich nach dem Sieg schon vor Augen. Wir freuen uns natürlich, aber entgegen der Rivalität von TTT und ATS, die in der Öffentlichkeit oft gesehen wird, arbeiten wir sehr kollegial zusammen. Hier im Haus des Gastes, wenn wir uns im Flur begegnen, ist unser Sieg heute natürlich Thema, das können Sie sich vorstellen, aber auf rein sportlicher und vor allem spaßiger Ebene.

Eisstock-Schießen ist Trend geworden? Merken Sie das als Touristik-Profi?

Als Landkreis-Organisation haben wir nicht so viel damit zu tun. Eisstock-Schießen ist vielmehr auf Ortsebene nachgefragt. Wir vermarkten den Winter insbesondere unter dem Aspekt der Vielfalt – da gehören Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Schlittschuhlaufen, Pferdeschlitten und auch Eisstock-Schießen dazu. Alles können, nichts müssen – das kommt sehr gut an.

gr

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