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Die orthopädische Klinik von oben.

Deutsche Rentenversicherung gibt Überblick

Stufenplan für die orthopädische Klinik

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Tegernsee - Die Orthopädische Klinik auf der Point steuert einer neuen Zukunft entgegen. Sie soll in mehreren Schritten modernisiert und ausgebaut werden 

 Im Juli hatte sich der Stadtrat zuletzt mit dem Vorhaben befasst und die Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplans in die Wege geleitet. Während Stadtrat und Bauausschuss der Stadt Tegernsee noch Sommerpause machen, wird hinter den Kulissen weitergearbeitet. Bauherrin ist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd. Deren Sprecherin Petra Maaß erläutert auf Nachfrage, in welchem Stadium sich die Planung befindet.

 „Der Stufenplan beinhaltet drei zentrale Maßnahmen“, so Maaß. Zum einen würden im Haus Wedelstaedt durch einen Ausbau die Nutzungsmöglichkeiten verbessert. Das Haus soll einen neuen Balkon an der südlichen Fassade bekommen, der Speisesaal soll um 50 Quadratmeter vergrößert werden, im Dachgeschoss sollen 100 Quadratmeter neue Nutzfläche entstehen. Hier hat der Denkmalschutz ein Wort mitzureden, ist aber grundsätzlich einverstanden. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Neubau einer Therapiehalle, die seeseitig, nur 20 Meter vom Ufer entfernt, auf der Tiefgarage gebaut werden soll. Geplant ist eine Leichtbauweise. 

Die DRV nennt nun erstmals Höhen: „Nach derzeitigem Stand der Planung beträgt die sichtbare Wandhöhe der Therapiehalle 4,70 Meter“, so Maaß. Die Außenmaße von 32 mal 38 Metern waren schon im Juli bekannt geworden. Weil die Höhe bisher nicht genannt worden war, hatte der Rottacher Gemeinderat in seiner Sitzung Anfang August noch ein Veto und zunächst eine negative Stellungnahme zu dem Vorhaben abgegeben (wir berichteten). Die Gemeinde Rottach-Egern, die vom dem Bauvorhaben auf der Point als unmittelbare Nachbarin am meisten betroffen ist, verfolgt die Pläne ohnehin ganz genau. Für ihren ersten Entwurf eines mehrstöckigen Therapiehauses hatte der Gemeinderat die DRV kräftig abgewatscht. Die ersten Pläne wurden infolge „wegen rechtlicher Bedenken“ gekippt. Der letzte Schritt ist der Neubau eines Bettenhauses auf dem Grundstück des Sportheims der Stadt. 

„Hier sollen Rehabilitanden in direkter Kliniknähe untergebracht werden“, erklärt die Sprecherin. Stufenplan heiße aber nicht, dass die einzelnen Maßnahmen sukzessive erfolgen. „Vielmehr werden nach den jeweiligen Möglichkeiten die einzelnen Maßnahmen vorangetrieben“, so Maaß. In Sachen Therapiehalle werde neben der Änderung der Bauleitpläne gerade die Entwurfsplanung erarbeitet. Der Umbau des denkmalgeschützten Hauses Wedelstaedt werde parallel zum Neubau des Therapiehauses erfolgen, erklärt Maaß. Der Bauantrag sei in Vorbereitung. Gibt es einen Zeitplan? „Wir werden alles Schritt für Schritt vorantreiben“, sagt Maaß. Vor allem für den Neubau des Bettenhauses seien noch umfangreiche Abstimmungen mit der Stadt nötig. „Ein konkreter Zeitplan“, so Maaß, „wäre derzeit verfrüht.“

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