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Der Sturm hat im Landkreis etliche Bäume umgeworfen. Dieses Bild entstand auf der Straße zwischen Holzkirchen und Dietramszell.

Feuerwehren im Tegernseer Tal im Einsatz

Sturm hebt in Tegernsee Blechdach ab

Tegernseer Tal - Der Sturm hat am Freitagabend und am Samstag auch die Feuerwehren im Tegernseer Tal beschäftigt. Im Vergleich zu anderen Regionen war die Situation nicht dramatisch.

Den größten Einsatz hatte die Feuerwehr Tegernsee zu bewältigen. Sie wurde am Samstag um 5.30 Uhr alarmiert, um ein vom Wind halb aufgehobenes Blechdach eines Wohnhauses an der Seestraße wieder zu befestigen. Wie Kommandant Michael Haller berichtete, gelang dies mit Hilfe einer Seilwinde und der Drehleiter.

Die Mannschaft war vier Stunden lang damit beschäftigt, das Dach trotz der andauernden Böen in seine ursprüngliche Position zu bringen und festzunageln.

Der Einsatz der Feuerwehr Bad Wiessee war am Samstag bereits um 3.30 Uhr gefragt. Der Sturm hatte zwei große Bäume neben der Spielbank umgeworfen. Die Bäume waren die Böschung herunter auf die Bundesstraße gerutscht. „Zum Glück kam kein Auto“, sagt Kommandant Christian Stiglmeier. Die Straße musste eine halbe Stunde lang gesperrt werden. Erst Ende 2014 waren übrigens an der steilen Spielbank-Böschung einige Bäume gefällt worden, um zu verhindern, dass sie auf die Straße stürzen. Just dort, wo der Fälltrupp aufgehört habe, seien nun die beiden Bäume umfallen, berichtet Stiglmeier.

An der Müllerstraße in Gmund stürzte ein Baum auf ein dort abgestelltes Auto. Die Feuerwehr Gmund rückte am Samstag um 0.15 Uhr aus, um den Baum abzutransportieren. Der Pkw ist ziemlich ramponiert, wie der Gmunder Kommandant Johann Haslauer berichtet.

In Schaftlach wurde wegen des Sturms ein Dachfenster beschädigt. Die dortige Feuerwehr rückte um 8.18 Uhr an und dichtete das Fenster provisorisch ab.

Die Rottacher Feuerwehr dachte am Freitag um 22 Uhr an einen Großeinsatz: Es hieß, ein Maibaum wäre auf die Seestraße gestürzt. Tatsächlich war's nur eine Fahnenstange. „Die haben wir aufgehoben, das war's“, berichtet Kommandant Josef Stadler. Kurz darauf hatten die Männer dann doch noch etwas zu tun: Sie mussten einen auf die Suttenstraße gestürzten Baum.

Von Christina Jachert-Maier

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