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Guter Standort: Von hier rettete die DLRG zwei Amerikaner vor dem Ertrinken.

"Wäre das Mädchen untergegangen, wäre die Rettung schwierig geworden"

Amerikanische Austauschstudenten vor Ertrinken gerettet

Tegernsee - Eine Gruppe junger Studenten aus New Orleans ging auf Höhe der Luitpold-Anlage schwimmen. Zwei wären aus eigener Kraft nicht mehr herausgekommen.

Offenbar waren bei den jungen Studenten aus dem Südosten der USA eine Reihe unsicherer Schwimmer dabei. Die Austauschstudenten sprangen jedenfalls geschlossen am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr an der Luitpold-Anlage in den Tegernsee und schwammen weit hinaus. Die weniger geübten Schwimmer folgten den anderen - ein Fehler.

Eine junge Studentin merkte laut der DLRG Tegernsee, dass sie nicht mehr alleine zurückschwimmen konnte - und brach in Panik aus.  Die Wasserretter von der DLRG Tegernsee beobachtete die Szene – und reagierte sofort. Florian Mengele, ein geübter Rettungsschwimmer, der gerade am Steg stand, sprang ins Wasser, schwamm hinaus und brachte das Mädchen sicher und zum Glück unbeschadet an Land. Dort wurde die 17-Jährige in eine Wärmedecke gepackt, schließlich hat der See nur 17 Grad. 

Doch im selben Moment geriet ein weiterer Austauschstudent in Schwierigkeiten. Er erlitt einen Krampf in der Wade, etwa fünf Meter vom Ufer entfernt. Er war laut DLRG ebenfalls nicht mehr in der Lage, sich noch lange über Wasser zu halten. Auch er konnte gerettet werden. „Das war ein ziemlicher Tumult und war auch brenzlig“, berichtet Frank Winkler von der DLRG. „Wäre das Mädchen untergegangen, wäre die Rettung schwierig gewesen, denn der See ist hier zehn Meter tief.“ Letztlich, so Winkler, sei alles aber nochmal gut gegangen. Vorsichtshalber habe die DLRG dann noch bis 21 Uhr Dienst geschoben. Winkler: „Wir haben die Gruppe dann schon ganz genau beobachtet.“

kmm

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